Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Wildbienenarten

Die besonders Anspruchslosen

Rostrote Mauerbiene

Rostrote Mauerbiene, Männchen

Gehörnte Mauerbiene

Die Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) und die Gehörn­te ­Mau­er­biene (Osmia cornuta) sind besonders anpas­sungs­fä­hig was ihre Niststät­ten betrifft. Sie nutzen die verschie­dens­ten ­Hohl­räume und besiedelt schnell Nisthilfen.
Beim Blüten­be­such sind sie nicht wählerisch.


Wenn Sie im Garten schütter bewachsene Stellen belassen, haben Arten eine Chance, die ihre Nisthöhlen selbst in die Erde graben

Gemeine Sandbiene

Rotpelzige Sandbiene

Erzfarbene Düster­sand­biene

Etwa die Gemeine Sandbiene (Andrena flavipes), die Rotpel­zi­ge ­Sand­biene (Andrena fulva) oder die Erzfarbene Düster­sand­bie­ne (And­rena nigroae­nea)
Diese Arten sind nicht auf bestimmte Pflan­zen­ar­ten s­pe­zia­li­siert, sondern besuchen sozusagen vom Ahorn bis zum Lö­wen­zahn alle Blüten.


Mai-Langhorn­biene

In der Erde brütet auch die Mai-Langhorn­biene (Eucera ­ni­gre­scens), aber sie ist bezüglich ihrer Blüten­be­su­che wäh­le­risch. Sie fliegt nur Schmet­ter­lings­blüt­ler an, vor allem die Zaunwicke


Weiden-Sandbiene

Weiden-Seiden­biene

Noch mehr spezia­li­siert sind die Weiden-Sandbiene (Andrena vaga) und die Weiden-Seiden­biene (Colletes cunicu­la­ri­us), die gerne in san­di­gen Böden ihre Nisthöhlen graben und ausschließ­lich Wei­den­blü­ten besuchen.


Masken­biene (oben) und Fliege (unten)

An Mauern, gerne in Spalten unver­fug­ter Mauern, aber auch in Ritzen von Beton­mau­ern nistet die Masken­biene (Hylaeus ­ni­gri­tus)
Sie besucht nur Korbblüt­ler wie Rainfarn, Margarite, Wiesen-Schafgarbe.


Frühlings-Pelzbiene

Die Frühlings-Pelzbiene (Antho­phora plumipes) gräbt ihr Nist­höhle in Lösswände, aber auch in Mauern die mit Kalkmör­tel o­der Lehm verputzt sind, auch in künstliche Lösswände, im Garten z. B. in mit Löss gefüllten, gekippten Blumen­käs­ten.


Große Blaue Holzbiene

Große Blaue Holzbiene beim Höhlenbau

Die größte einhei­mi­sche Wildbiene ist die Große Blaue Holzbie­ne (Xy­lo­copa violacea). Sie kommt nur in warmen Gegenden vor und nagt eine Nisthöhle in abgestor­be­nes und schon mürbes Holz. Und be­sucht ein breites Blüten­spek­trum.


Glocken­blume-Scheren­biene

Die Glocken­blu­men-Scheren­biene (Chelo­stoma rapunculi) nutzt vor­han­dene Höhlungen in totem Holz, morschen Äste und Balken zum Bei­spiel Fraßgänge von Käfer­lar­ven ebenso wie
Nist­hil­fen. Sie besucht ausschließ­lich die Blüten von Glo­cken­blu­men.


Stein­hum­mel

Die Stein­hum­mel ist eine verbrei­tete Art und relativ häufig. Sie lebt in Staaten von 100-200 Arbei­te­rin­nen und legt das Nest in Höh­lun­gen an. Sie besucht viele Pflan­zen­ar­ten.


Fotos:
Daniela Warzecha

Foto Holzbiene, Weiden-Sandbiene: Umwelt- und Arbeits­schutz