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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Invasive Arten

Asiatischer Marienkäfer

 

Ambrosie

 

Ochsenfrosch

 

Nicht nur in Wirtschaft, Wissen­schaft und Medien ist die Globa­li­sie­rung ein Thema - sondern auch im Natur­schutz. Mit dem verstärk­ten globalen Austausch von Waren werden auch Pflanzen und Tiere über weite Strecken in Gebiete gebracht, in denen sie ursprüng­lich nicht heimisch sind. So sind in Deutsch­land bisher einige tausend neue Tier- und Pflan­zen­ar­ten durch mensch­li­ches Zutun "einge­wan­dert".
Diesen Austausch hat es auch in vergan­ge­nen Zeiten schon gegeben. Einige der vor Jahrhun­der­ten einge­wan­der­ten "Neubür­ger" sind längst als Berei­che­rung der heimi­schen Tier- und Pflan­zen­welt oder wichtige Nutzpflan­zen integriert. Viele uns vertraute Pflanzen wie Kultur­ap­fel, Birne, Pflaume und Getrei­de­ar­ten wie Weizen und Gerste sowie Blumen und Heilpflan­zen, z.B. Klatschmohn, Kornblume, Echte Kamille und Kornrade, sind mit den Römern zu uns gekommen.
Einige der Neophyten und Neozoen gelten als invasiv, d.h. sie verbreiten sich sehr schnell und sind in ökolo­gi­scher, ökono­mi­scher oder gesund­heit­li­cher Hinsicht bedenklich.

Die wichtigsten invasiven Arten in Deutschland