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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Artenschutz

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Beim Arten­schutz als Teil des Natur­schut­zes bemüht man sich um den Schutz wild lebender Pflanzen - und Tierarten in ihrer natür­li­chen Vielfalt, der Arten­viel­falt. Das überge­ord­nete Ziel ist die Erhaltung der biolo­gi­schen Vielfalt, der Biodi­ver­si­tät.

Wesent­li­ches Ziel des Arten­schut­zes ist der Schutz und die Entwick­lung von lebens­fä­hi­gen Popula­tio­nen ausge­wähl­ter, als schutz­wür­dig erkannter Arten. Der Schutz von einzelnen Individuen ist diesem Ziel unter­ge­ord­net.

Darüber hinaus stellt die Gefährdung und die Selten­heit einer Art einen wichtigen Grund für die Ergrei­fung gezielter Arten­schutz­maß­nah­men dar (Arten­schutz­pro­gram­me).

Aber auch andere Gründe können eine Rolle spielen:

  • So wurden in der Vergan­gen­heit oftmals besonders attraktive Arten zum Schut­z­ob­jekt erklärt, zum Beispiel Orchideen.
  • Heute spielen wissen­schaft­li­che Gründe eine stärkere Rolle, zum Beispiel die Roten Listen.
  • Auch werden Arten, die aufgrund ihrer Bekannt­heit oder Beliebt­heit allgemein als schüt­zens­wert anerkannt sind, gerne als "Leit- oder Schir­mar­ten" benutzt, so zum Beispiel der Storch, der Laubfrosch oder die Wildkatze.

Von den getrof­fe­nen Maßnahmen für diese Arten profi­tiert eine Fülle anderer, weniger bekannter aber nicht weniger schutz­wür­di­ger Arten. Das Verständ­nis für den Schutz von Biotopen und Lebens­räu­men lässt sich dadurch anschau­li­cher vermitteln.

Hier können Sie sich über das kommunale Arten­schutz­pro­gramm Karlsruhe infor­mie­ren.

Ein weiteres Aufga­ben­feld im Arten­schutz ergibt sich aus der Verdrän­gung einhei­mi­scher Arten vor allem durch einge­schleppte oder ausge­setzte nicht einhei­mi­sche faunen- und floren­fremde Arten (Ambrosia artemi­sii­fo­lia, Neophyten, Neozoen).

Invasive Arten in Karlsruhe