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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Buntes Finale beim Klima-Frühling

Nach­hal­tig­keits­tag behandelt wichtige Zukunfts­the­men / Agenda 2030 im Mittel­punkt

 

Einen Monat lang hatten zahlreiche lokale Gruppen, Initia­ti­ven und Organi­sa­tio­nen gemeinsam mit den städti­schen Akteuren der Karls­ru­her Klima­kam­pa­gne ein buntes Programm mit insgesamt 65 Ver­an­stal­tun­gen präsen­tiert, das die anste­hen­den Fragen rund um Kli­ma­schutz, Klima­wan­del und Nachhal­tig­keit auf vielfäl­ti­ge ­Weise erfahrbar machte. Diesen wichtigen Zukunfts­the­men wurde beim Nachhal­tig­keits­tag auf dem Schloss­platz noch einmal eine große Bühne geboten.

Die mehr als 30 Angebote standen ganz im Zeichen der "Agen­da 2030 für nachhal­tige Entwick­lung", mit der die Verein­ten Na­tio­nen 17 globale Nachhal­tig­keits­ziele formuliert haben. Kreativ, informativ und spiele­risch stellten sich ­bür­ger­schaft­li­che und städtische Akteure sowie Insti­tu­tio­nen und pri­vate Initia­ti­ven aus Karlsruhe und Umgebung vor und zeigten ihr vielfäl­ti­ges Engagement.

Die Themen und Angebote bildeten das breite Spektrum von Nach­hal­tig­keit ab und reichten von Klima­schutz und Klima­wan­del ­über nachhal­ti­ges Leben im Alltag, Fairen Handel und Teilhabe, Kunst und Bildung für nachhal­tige Entwick­lung bis hin zur Ge­sund­heits­för­de­rung.

Dr. Andre Baumann, Staats­se­kre­tär beim Landes­mi­nis­te­rium für Umwelt, Klima und Energie­wirt­schaft, besuchte die Veran­stal­tung im Rahmen der baden-württem­ber­gi­schen Nachhal­tig­keits­tage, auch ­ge­nannt "N!-Tage". Beim gemein­sa­men Rundgang mit O­ber­bür­ger­meis­ter Dr. Frank Mentrup und Bürger­meis­te­rin Bettina ­Lis­bach zeigte er sich beein­druckt von Vielfalt, Ideen­reich­tum und inhalt­li­chen Qualitäten des breiten Engage­ments in der Fä­cher­stadt. Daran lasse sich laut Baumann das stetig wachsen­de ­Be­wusst­sein für Nachhal­tig­keit und die große ­Be­tei­li­gungs­be­reit­schaft der Bevöl­ke­rung ablesen. Die zeigte ­sich zum Beispiel genussvoll im Kinder-Kochmobil oder ­selbst­kri­tisch beim Errechnen des eigenen CO2-Fussab­drucks sowie beim Abstimmen über die Bedeutung der 17 Nachhal­tig­keits­ziele. Zudem gab es inter­essante Einblicke in die praktische Arbeit der Ak­ti­ven. Diese machten deutlich, dass Nachhal­tig­keit kein ab­strak­ter Begriff ist, sondern mit ein paar Tipps auch im Alltag umsetzbar ist.