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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Klimawandel

Der Klima­wan­del schreitet voran - weltweit, in Europa und in Deutsch­land. Zwischen 1900 und 2005 ist die globale Durch­schnitt­stem­pe­ra­tur um ca. 0,7 °C angestie­gen, alleine um 0,6 °C in den letzten 50 Jahren. Entspre­chend der Studie "Zukünf­tige Klima­ent­wick­lung in Baden-Württem­berg" (siehe Link) liegt die Spann­wei­te der Lufttem­pe­ra­tur­er­hö­hung, im Vergleich zum Ist-Zustand (1971-2000) bei 0,8 bis 1,7 °C für die nahe Zukunft (2021-2050) und 2,5 bis 3,6 °C für die ferne Zukunft (2071-2100).

In der Klima­for­schung besteht weitgehend Einklang, dass anthro­po­gene Treib­h­aus­gase als die wichtigste Ursache für die globale Erwärmung angesehen werden können. Die Menschheit setzt seit Beginn der Indus­tria­li­sie­rung u. a. durch die Verbren­nung fossiler Energie­trä­ger (Erdöl, Kohle, Gas), die großflä­chige Änderung der Landnut­zung (z.B. Rodung von Wäldern, Trocken­le­gung von Mooren) und inten­si­vierte landwirt­schaft­li­che Tätig­kei­ten (insbe­son­dere Viehhal­tung und Reisanbau) bis hin zu indus­tri­el­len Prozessen und dem Verkehr, große Mengen an Treib­h­aus­ga­sen frei.

Entspre­chend dem fünften Sachstands­be­richts des Inter­go­ver­n­me­tal Panel on Climate Change (IPCC) aus den Jahren 2013 und 2014 sind die Folgen bereits heute in den Ökosys­te­men aller Kontinente und der Ozeane zu beobachten. Ein globaler Tempe­ra­tur­an­stieg von 4 °C und mehr gegenüber dem vorin­dus­tri­el­len Niveau würde sehr hohe Risiken für Menschen und Ökosysteme und unver­meid­bare Schäden mit sich bringen. Wenn es nicht gelingt, die globale Klima­än­de­rung in auf ein gewisses Maß zu begrenzen, steigt die Gefahr des Erreichens von unumkehr­ba­ren Klima­än­de­run­gen (Kipp­punk­te). Zuneh­men­der Klima­wan­del verlang­samt das Wirtschafts­wachs­tum, gefährdet die Ernäh­rungs­si­cher­heit, verschärft soziale Ungleich­heit und birgt somit die Gefahr gewalt­sa­mer Konflikte und verstärk­ter Migra­ti­ons­be­we­gun­gen.

Auf regionaler Ebene wird uns der Klima­wan­del auch in Karlsruhe betreffen. Besonders urbane Ballungs­räume stehen vor großen Heraus­for­de­run­gen, da die räumliche Konzen­tra­tion von Vermö­gens­wer­ten, Infra­struk­turein­rich­tun­gen und empfind­li­chen Perso­nen­grup­pen ein erheb­li­ches Schaden­s­po­ten­tial birgt. Viele klima­ti­sche Verän­de­run­gen werden zudem durch den urbanen Raum in ihrer Wirkung verstärkt.

"Zukünftige Klimaentwicklung in Baden-Württemberg" (LUBW)

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