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Karlsruhe: Klimaschutzkampagne

Klimafasten

Von Aschermittwoch bis Ostern aktiv werden für mehr persönlichen Klimaschutz

In der Fastenzeit kann man nicht nur auf Alkohol oder ­Sü­ßig­kei­ten verzichten. Sie bietet auch eine gute Gelegen­heit, sich auf Wesent­li­ches zu besinnen und das eigene All­tags­ver­hal­ten zu überprüfen - zum Beispiel beim Klima­schutz. Bundes­weit rufen deshalb in diesem Jahr eine Reihe kirch­li­cher ­Or­ga­ni­sa­tio­nen und Umwelt­ver­bände zum "Klimafas­ten" auf.

Ziel der Aktion ist es, kleine Änderungen auszu­pro­bie­ren und be­wusst etwas für den Klima­schutz zu tun. Wie wäre es bei­spiels­weise mit dem Versuch, eine Woche komplett aufs Auto zu ver­zich­ten, eine Zeit lang verpa­ckungs­arm einzu­kau­fen, neue ve­ge­ta­ri­sche Gerichte zu probieren oder Energie­spar­tipps in den ei­ge­nen vier Wänden umzuset­zen? Es gibt unzählige Möglich­kei­ten, unser Leben klimaf­reund­li­cher zu gestalten und sich gleich­zei­tig ei­ner spannenden Heraus­for­de­rung zu stellen. Oftmals bedarf es nur kleiner Anstöße, auf die man sich einlassen muss. Und im Ide­al­fall entstehen daraus neue Gewohn­hei­ten. Die Fasten­zeit ­kann also sozusagen als "Übungs­pro­gramm" für einen nach­hal­ti­ge­ren Lebensstil genutzt werden.

Außerdem liegt Fasten durchaus im Trend. Denn immer mehr ­Men­schen haben das Gefühl, zu viel zu haben und erkennen, dass der Überfluss auf unter­schied­li­chen Ebenen negative Folgen mit sich bringt - vom globalen Klima bis zur persön­li­chen ­Ge­sund­heit. Weniger haben wird deshalb nicht unbedingt als Ver­zicht, sondern häufig als Berei­che­rung empfunden.

Mitmachen geht leicht – zwei Empfehlungen

Unter dem Motto "So viel Du brauchst…" steht die großan­ge­leg­te Fas­ten­ak­tion für Klima­schutz und Klima­ge­rech­tig­keit mehre­rer ­Lan­des­kir­chen, darunter der evange­li­schen Landes­kir­che in Baden. Jede der sieben Fasten­wo­chen ist dabei einem anderen Thema ­ge­wid­met, vom Essen über die Mobilität bis hin zu Konsum, Energie und dem Umgang mit Geld. Das sind sieben un­ter­schied­li­che Anlässe, neue Impulse aufzu­grei­fen. In Karls­ruhe beteiligen sich mehrere Kirchen­ge­mein­den wie etwa die Lau­ren­ti­us­ge­meinde Hagsfeld aktiv an der Aktion.

Besonders die junge Generation ansprechen möchte die BUNDju­gend­ ­mit ihrem bundes­wei­ten Aufruf zum Klimafas­ten. Sie vertraut al­ler­dings nicht allein auf die Kraft der bloßen Idee, sondern ­bit­tet um Anmeldung des eigenen Fasten-Verspre­chens auf ihrer Web­seite und verlost unter allen Teilneh­me­rin­nen und Teilneh­mern kleine Pakete mit klimaf­reund­li­chen Produkten.

Da es in Gemein­schaft mit anderen oft einfacher ist, Ziele um­zu­set­zen, setzen die Kampagnen auf Social-Media-Impulse und bieten die Möglich­keit, sich gegen­sei­tig auszut­au­schen oder ei­gene Erfah­run­gen zu posten. Zudem haben beide Initia­ti­ven gut ge­machte Online-Broschüren mit konkreten Anregungen für eigene, alltags­taug­li­che "Klima-Experi­men­te" veröf­fent­licht.

Zur Internetseite Klimafasten 2018

Zur Klimafastenaktion der BUNDjugend

„So viel Du brauchst…“ – Klimafasten-Broschüre 2018 (PDF)

Broschüre „Klimaexperimente für deinen Alltag – Ideen für ein spannendes Klima-Leben“ (PDF)

Unterstützungsangebot in Karlsruhe: Das KVV-Fastenticket

 
 

Einfach mal das Auto stehen lassen und trotzdem mobil sein? ­Be­reits seit vielen Jahren bietet der Karlsruher Verkehrs­ver­bun­d (KVV) in der Fastenzeit ein kosten­güns­ti­ges "Schnup­pe­r­an­ge­bot" ­für Autofah­re­rin­nen und Autofahrer an, um den Umstieg zu er­leich­tern. Zwischen Ascher­mitt­woch und Oster­mon­tag gilt das "Fas­ten­ti­cket" an sieben aufein­an­der­fol­gen­den Tagen für alle ­Ver­bin­dun­gen mit Bus und Bahn im ganzen KVV-Netz. Der Preis für die Karte beträgt 25 Euro. An Sonn- und Feiertagen kann die ge­samte Familie (Partner und Kinder/En­kel­kin­der unter 15 Jahren) ­mit­fah­ren. Erhältlich ist das Ticket im Online-Shop, den KVV-Kunden­zen­tren und an vielen KVV-Verkaufs­stel­len mit er­wei­ter­tem Sortiment. Wer sich innerhalb des Aktions­zeit­raums ­zum Kauf einer KVV-Jahres­karte im Abonnement entschließt, erhäl­t ­ge­gen Vorlage des "Fasten­ti­ckets" einmalig 25 Euro ­zu­rück­er­stat­tet.

Zum Karlsruher Verkehrsverbund