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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

European Energy Award (eea)


 


 


 
 

Auf Beschluss des Gemein­de­ra­tes beteiligt sich die Stadt­ ­Karls­ruhe seit dem Jahr 2008 am European Energy Award (eea). Der eea ist ein Programm für eine umset­zungs­ori­en­tierte Energie- und Kli­ma­schutz­po­li­tik in Städten, Gemeinden und Landkrei­sen. Mittels einer syste­ma­ti­schen Ist-Analyse bewerten die teil­neh­men­den Kommunen den Stand ihrer klima­po­li­ti­schen Arbeit und ermitteln eigene Stärken und Schwächen. Auf Basis dieser Er­kennt­nisse werden relevante Maßnahmen identi­fi­ziert, geplant und umgesetzt. Grundlage des European Energy Awards ist ein um­fas­sen­der Maßnah­men­ka­ta­log mit rund 80 Einzel­maß­nah­men, die sich auf folgende sechs Handlungs­fel­der erstrecken:

  • Raumord­nung und kommunale Entwick­lungs­pla­nung
  • Kommunale Gebäude und Anlagen
  • Versorgung und Entsor­gung
  • Mobilität
  • Interne Organi­sa­tion
  • Kommu­ni­ka­tion und Koope­ra­tion

Alle vier Jahre wird eine externe Auditie­rung durch­ge­führt, um die erreichten Fortschritte zu quanti­fi­zie­ren. Erreicht die Kom­mune 50 Prozent der möglichen Punkte, wird der European Energy Award verliehen, ab 75 Prozent Zieler­rei­chung sogar der Eu­ro­pean Energy Award in Gold.

Die Stadt Karlsruhe hat im Jahr 2010 erstmalig das exter­ne ­Zer­ti­fi­zie­rungs­au­dit absolviert und mit einem Ergebnis von 63 Prozent abgeschlos­sen. Seither hat sich Karlsruhe durch die Um­set­zung von zahlrei­chen Maßnahmen konti­nu­ier­lich verbes­ser­t und wurde im Frühjahr 2018 erneut zerti­fi­ziert. Im Ge­sam­t­er­geb­nis erreicht Karlsruhe derzeit 75,5 Prozent und gehört damit weiterhin dem Kreis ausge­zeich­ne­ter Energie- und Kli­ma­schutz­kom­mu­nen an.

 

Erneute Auszeich­nung: Bürger­meis­te­rin Bettina Lisbach nahm den European Energy Award im Rahmen einer landes­wei­ten Veran­stal­tung am 18. Februar 2019 in Tübingen aus den Händen von Landes­um­welt­mi­nis­ter Franz Unter­stel­ler (links im Bild) entgegen.


Die Verteilung auf die einzelnen Handlungs­fel­der und die Ver­än­de­run­gen im Vergleich zum ersten Zertif­zie­rungs­au­dit lassen ­sich der nachfol­gen­den Grafik entnehmen:

Abbildung: Zieler­rei­chung beim European Energy Award

Bild­nach­weis: Martin Stollberg / Umwelt­mi­nis­te­ri­um ­Ba­den-Württem­berg

 

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