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Karlsruhe: Grüne Stadt Karlsruhe

Ziele der Grünen Stadt

Grundlage sind folgende Ziele und Inhalte der "Grünen Stadt­ ­Karls­ru­he":

  • Im Sinne einer nachhal­ti­gen Stadt­ent­wick­lung ist die Stadt­ ­Karls­ruhe robust, flexibel und regene­ra­ti­ons­fä­hig in Bezug auf die anste­hen­den und bereits statt­fin­den­den Heraus­for­de­run­gen und Krisen.
  • Die "Grüne Stadt" fördert einen umwelt­ge­rech­ten und nach­hal­ti­gen Umgang mit Freiflä­chen. Begrenzte Flächen erfor­dern ei­nen sparsamen Umgang mit den Flächenres­sour­cen im Stadt­ge­biet. Eine nachhal­tige Stadt­ent­wick­lung bietet zukünf­ti­gen ­Ge­ne­ra­tio­nen eigene Entwick­lungs­mög­lich­kei­ten, bewahrt und baut die "Grüne Infra­struk­tur" aus und "erobert" den öffent­li­chen Raum zurück.
  • Die "Grüne Stadt" schützt und erhält die Natur und Frei­räume, ihre Erreich­bar­keit und ihre biolo­gi­sche Vielfalt.
  • Der Klima­wan­del verändert die Lebens­be­din­gun­gen gerade in den Städten am Oberrhein­gra­ben. Daher sind Maßnahmen zum Kli­ma­schutz, zur Steigerung der Energie­ef­fi­zi­enz und die För­de­rung erneu­er­ba­rer Energien unver­zicht­bar, ebenso wie An­pas­sun­gen an Hitze­pe­ri­oden und andere lokale Auswir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels.
  • Die "Grüne Stadt" fördert Umwelt­ge­rech­tig­keit, die eine gute Le­bens­qua­li­tät für alle Bevöl­ke­rungs­grup­pen und für zukünf­ti­ge ­Ge­ne­ra­tio­nen ermöglicht.
  • Sie bietet gesunde Lebens­ver­hält­nisse und Lebens­wei­sen für alle sozialen Schichten, vor allem auch in den einzel­nen ­Stadt­quar­tie­ren.
  • Die "Grüne Stadt" bietet eine direkte Betei­li­gungs­kul­tur in den Stadt­quar­tie­ren, mit der die Bürge­rin­nen und Bürger ihr Stadt­quar­tier und ihre Umgebung grün und gesund gestalten und so mehr Identi­fi­ka­tion für ihr Umfeld entwickeln.

Die Stadt Karlsruhe will diese Ziele als Grundlage für aktuel­le und künftige städtische Planungen, Konzepte und Aktivi­tä­ten e­ta­blie­ren und bereits vorhandene Maßnahmen bündeln oder - wo es Ent­wick­lungs­po­ten­ziale gibt - ergänzen. Die oftmals komple­xen ­städ­ti­schen Planwerke sollen in konkrete Maßnahmen und Projek­te in den Stadt­quar­tie­ren übertragen werden.

Dies kann nur in einem auf lange Sicht angelegten Prozess er­reicht werden - und nur gemeinsam mit den Bürge­rin­nen und Bür­gern. Gemeinsam soll ein Verständ­nis dafür entwickelt werden, was nachhaltig, gesund und "grün" bedeuten kann.

Wie kann man die Menschen über alle sozialen Schichten und Ge­sell­schafts­grup­pen dafür gewinnen, sich selbst in ihrem Le­ben­sum­feld und in ihrem Stadt­quar­tier zuständig zu fühlen und ge­sunde Lebens­ver­hält­nisse zu schaffen? Nur wenn sich die Men­schen mit ihrer Umgebung identi­fi­zie­ren, sich mit ihr ver­bun­den fühlen, sind sie auch bereit, gemeinsam Verant­wor­tung da­für zu übernehmen, diese zu schützen und zu pflegen.

In einem ersten Schritt wurden externe Schlüs­se­lak­teure und Ver­tre­te­rin­nen und Vertreter aus den Bereichen Natur­schutz und Umwelt, Gesundheit, Klima­schutz, Klein­gar­ten­ver­eine, Bürger­ver­eine, Wissen­schaft und Wohnungs­wirt­schaft eingeladen, an dem Prozess teilzu­ha­ben und erste Ideen und mögliche Aktio­nen zu entwickeln.