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Karlsruhe: Grüne Stadt Karlsruhe

Projekt Nr. 2

Naturfriedhof Heidenstücker

Ein Esskas­ta­ni­en­wald auf Grünwink­ler Gemarkung - diese Pro­jek­ti­dee brachten Mitglieder des Bürger­ver­eins Grünwinkel bei der Ideen­werk­statt 2016 für "Meine Grüne Stadt Karlsruhe" ein. Eine ausrei­chend große Fläche für einen neuen Wald zu finden, war eine große Heraus­for­de­rung für alle Betei­lig­ten. Nach in­ten­si­ver Prüfung durch die Stadt­ver­wal­tung konnten die be­tei­lig­ten Fachämter Anfang 2018 "grünes Licht" für die Aus­ge­stal­tung der Fried­hof­s­ent­wick­lungs­flä­che in der Hei­den­stück­er­sied­lung als zukünf­ti­ger Natur­fried­hof mit Be­stat­tungs­wald geben.

Auf der etwa 70 mal 70 Meter großen Fläche sollen in drei ­Baum­pflanz­ak­tio­nen von 2018 bis 2020 rund 1.800 neue Bäume ­ge­pflanzt werden - neben den gewünsch­ten Esskas­ta­nien, die sich als Bestat­tungs­bäume nur bedingt eignen, vor allem ­stand­ort­ver­träg­li­che heimische Arten wie Traube­nei­chen, Linden, und Spitzahorn. Zusätzlich zum Bestat­tungs­wald sieht das in engem Austausch von Friedhofs- und Bestat­tungs­amt, Forst­am­t (Wald­päd­ago­gik), Garten­bau­amt und dem Bürger­ver­ein Grünwin­kel ­ent­wi­ckelte Gesamt­kon­zept naturnahes Grün sowie Blumen­wie­sen und Hecken für Insekten, Vögeln, Echsen und Klein­s­äu­gern auf dem Na­tur­fried­hof vor.

Naturfriedhof Heidenstücker


Baum­pflanz­ak­tio­nen als schul­päd­ago­gi­sches Konzept

Neben den jährlich statt­fin­den­den Baumpflanz­ak­tio­nen ist ein we­sent­li­cher Bestand­teil des Anpacker­pro­jek­tes die Entwick­lung ei­nes schul­päd­ago­gi­schen Konzeptes durch die Waldpäd­ago­gik des städ­ti­schen Forstamtes mit der Grund­schule Grünwinkel. Neben der Pla­nung und Vorbe­rei­tung der Pflanz­ak­tio­nen fällt darunter vor allem die Pflege der Bäume mit der Unter­stüt­zung durch das Fried­hofs- und Bestat­tungs­amt, sowie die Bürger­ver­eine. Beispiels­weise finden über das Jahr verteilt immer wieder­ klei­nere Gießak­tio­nen und Kontroll­gänge mit den Schul­klas­sen ­statt, um den Gesund­heits­zu­stand der jungen Bäume zu prüfen. Die ersten Eicheln, Kastanien und Früchte der Obstbäume können in zehn bis zwanzig Jahre von den künftigen Schul­klas­sen geern­tet wer­den.

Weiterführende Links (Stadtzeitung)



Projekt­ti­tel:

Neue, kleinere und größere Wälder/ Oasen für die Stadt

Kurzbe­schrei­bung:

In der Stadt sollen Flächen gesucht werden, die mit Wäldern ­be­pflanzt werden können, um der zuneh­men­den Bebauung und Ver­sie­ge­lung klimatisch und ökologisch entge­gen­wir­ken zu können. Edel-/Esskas­ta­ni­en­wäl­der werden einmal im Jahr zur Attrak­tion ­für die Bürger, für Familien und Kinder. Fahrten, z.B. in die Pfalz können so entfallen.

Nadel­bäume sind sehr wichtig für die Vogelwelt und das Klima (k­eine Fichten oder Kiefern).

Ziele:

Klein­klima verbes­sern

Nach­hal­tig Grünflä­chen als Erlebnis- und Erholungs­raum sichern Le­bens­räume für Vögel und Insekten mit Boden­ver­bes­se­rung sichern

Baum­schei­ben bepflan­zen

Stämme nicht entasten

Umsetzung:

Geeignete Flächen suchen

Finan­zie­rung/ Umsetzung planen

Mitstrei­ter mobili­sie­ren

Umsetzen

Wo findet das

"Anpacker-Projekt" statt?

z.B. größerer Wald: Heiden­stück­er­sied­lung kleiner Nadelwald: Wald­stadt

Unter­stüt­zung:

Planungen in Zusam­men­ar­beit mit dem Gartenbau- und dem Forst­am­t und ggf. anderen Ämtern überlegen.

Zeitplan:

Kleine Wälder/ Oasen kurzfris­tig

Große Wälder mittel­fris­tig

Kontak­t/An­prech­part­ner/in

Wolfgang Oberacker, info@o­bera­cker.de
Michael Popp, m.popp@bv-gruen­win­kel.de