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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Hebammen

Was Sie vor der Geburt erledigen sollten

Anmeldung

Der bundes­weite Hebam­men­man­gel macht es er­for­der­lich, dass Sie sich sehr früh um eine Hebamme und einen ­Platz in einem Geburts­vor­be­rei­tungs­kurs kümmern sollten. Die meis­ten Frauen beginnen mit einer Kontakt­auf­nahme zwischen der neun­ten und zwölften Schwan­ger­schafts­wo­che. In besonderen Zeiten wie Sommer, Ferien und Jahres­wech­sel kommt es immer wieder zu großen Engpässen, so dass manche Familien keine Hebamme mit freien Kapazi­tä­ten mehr finden oder alle Kursplätze belegt sind.


Sonstige Angebote

Weitere Kurse und Angebote wie beispiels­weise Säuglings­pfle­ge o­der Babymas­sage werden in der Regel nicht von den Kranken­kas­sen ­über­nom­men. Hebammen haben teilweise Zusatz­aus­bil­dun­gen, erfragen Sie diese gerne bei der jeweiligen Hebamme.


Adressen

Hebammenverband Baden-Württemberg

Deutscher Hebammenverband e.V.

FIAMI

Hebammen in Karlsruhe

Ammely

GKV Spitzenverband

 

Hebammenhilfe - Was heißt das eigentlich?

Hebam­men­hilfe umfasst die Beratung und Betreuung in der Schwan­ger­schaft und bis zur zwölften Woche nach der Geburt. Sie kann von jeder Schwan­ge­ren oder entbun­de­nen Frau in Anspruch ­ge­nom­men werden. Die Kosten übernehmen die Kranken­kas­sen.

Beratung
Sie Können zu jedem Zeitpunkt Ihrer Schwan­ger­schaft Kontakt zu einer Hebamme aufnehmen und sie um Rat fragen. Sie berät zu allen Fragen, die Sie zu Schwan­ger­schaft, Geburt und die Zeit da­nach haben.

Schwan­ge­ren­vor­sorge

Ihre Vorsor­ge­ter­mine können Sie auch bei einer Hebam­me ­wahr­neh­men. Wenn Sie es wünschen auch wechsel­weise mit Ih­rem/Ih­rer Gynäko­lo­gen*in.

Geburts­vor­be­rei­tung
Allein oder gemeinsam mit Ihrem Partner können Sie an einem Kurs zur Geburts­vor­be­rei­tung teilnehmen. Die Partner­ge­bühr wird von den Kranken­kas­sen teilweise übernommen. Kostenlose Kurse für ju­gend­li­che Schwangere bietet beispiels­weise pro familia, finan­ziert über STÄRKE.

Aus dem Inhalt:

Psychi­sche und körper­li­che Vorbe­rei­tung auf die Geburt und die Zeit danach Körper-, Atem- und Entspan­nungs­übun­gen Gesprä­che rund um Schwan­ger­schaft, Geburts­ver­lauf und Wochenbett. (Auf Re­zept Ihres behan­deln­den Arztes besteht auch die Möglich­keit ­der Einzel­un­ter­wei­sung.)

Hausgeburt
Falls Sie eine Hausgeburt wünschen oder diesbe­züg­lich Fragen ha­ben, wenden Sie sich bitte frühzeitig an eine in der H­aus­ge­burts­hilfe tätigen Hebamme.

Wochen­bett­be­treu­ung
Sie haben Anspruch auf Hausbe­su­che durch eine Hebamme, unab­hän­gig davon, wo Sie Ihr Kind bekommen haben.

Was beinhaltet Wochen­bett­be­treu­ung?

Bei der Mutter:

  • Anleitung und Unter­stüt­zung beim Stillen und Hilfe bei Still­schwie­rig­kei­ten
  • Kontrolle der Gebär­mut­ter­rück­bil­dung
  • Versorgung und Pflege möglicher Geburts­ver­let­zun­gen sowie Un­ter­stüt­zung und Kontrolle der Wundhei­lung
  • Wochen­bett­gym­nas­tik

Beim Kind:

  • Beobach­tung des allge­mei­nen Zustandes des Neuge­bo­re­nen (­bei­spiels­weise Trink­ver­hal­ten, Hautfarbe), Verste­hen­ler­nen der Si­gnale des Babys
  • Versorgung des Nabels, Anleitung zur Nabel­pfle­ge
  • Anleitung zur Pflege des Babys
  • Unter­stüt­zung bei Unruhe des Babys
  • Gewichts­kon­trol­le
 

Beratung über die Verän­de­run­gen in diesem neuen Le­bens­ab­schnitt für die gesamte Familie, Empfäng­nis­schutz, Rück­bil­dung und Elternzeit. Von der Kranken­kasse werden ­Leis­tun­gen durch die Hebamme bis zwölf Wochen nach der Gebur­t ­über­nom­men. Darüber hinaus haben Sie für die Dauer der Still­zeit und Einführung der Beikost noch achtmal die Möglich­keit, die Be­ra­tung durch eine Hebamme in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen der Frühen Prävention der Stadt Karlsruhe können Eltern in beson­der­s ­be­las­te­ten Lebens­si­tua­tio­nen Hilfe und Unter­stüt­zung erfahren. Fami­li­en­heb­am­men der Frühen Prävention können unabhängig von der Wo­chen­bett­heb­amme beratend im gesamten ersten Lebensjahr des Kindes die Frau / die Familie betreuen und beraten.