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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Erste Kommunale Gesundheitskonferenz 2012

Spielen, toben, an der frischen Luft sein, gutes Karlsruher Wasser statt Kalori­en­bom­ben trinken, mit dem Fahrrad fahren statt mit "Taxi Mama". Dies alles und noch viel mehr versteht man in Karlsruhe unter "Kommu­na­ler Gesund­heits­för­de­rung".

Der Stadt­teil­park mit Spiel­ge­rä­ten, der Trink­was­ser­spen­der im Foyer einer Schule, die Fahrra­dab­stel­lan­lage vor einem Kinder­gar­ten - das sind Dinge, die nicht nur schön sind, sondern nützlich und mithelfen, sich vernünftig und gesund zu verhalten. Das ist nichts Neues - viele Insti­tu­tio­nen und Dienst­stel­len verschrei­ben sich schon seit langem diesem Prinzip, gesunde Lebens­wel­ten zu schaffen im Stadtteil, in der Schule oder im Wohnblock.

Neu ist allerdings, dass alle betei­lig­ten Stellen in Karlsruhe sich zukünftig besser vernetzen und gemeinsam vorgehen wollen. Bürger­meis­ter Klaus Stapf hatte als Gesund­heits­de­zer­nent alle Akteure zur Auftakt­ver­an­stal­tung einer Kommu­na­len Gesund­heits­kon­fe­renz der Stadt Karlsruhe am 21. März eingeladen. Die Konferenz will für Gesund­heits­amt, zahlrei­chen Fachstel­len der Stadt, Wohlfahrts­ver­bände, Stadt­ju­gend­aus­schuss und Kranken­kas­sen eine Plattform zum gegen­sei­ti­gen Austausch und Entwick­lung neuer gemein­schaft­li­cher Projekte bieten. Die Gesund­heits­kon­fe­renz und daraus folgende Arbeits­kreise sollen außerdem konkrete Handlungs­emp­feh­lun­gen nennen, Maßnahmen vorschla­gen sowie deren Umsetzung vor Ort begleiten.

Erstes Schwer­punkt­thema ist "Gesund aufwachsen in Karlsruhe". Somit rücken zunächst Kinder und Jugend­li­che besonders in das Blickfeld. Dabei sollen diese auch ihre Wünsche und Bedürf­nisse nennen können. Kinderbüro, Stadt­ju­gend­aus­schuss oder Stadt­teil­ent­wick­lungs­pro­gramme gehen den Weg einer Betei­li­gung der Kinder und Jugend­li­chen schon seit geraumer Zeit. Immer wieder zeigen die Ergebnisse, dass die Lebens­wel­ten der jungen Menschen von großer Bedeutung für ihr gesundes Aufwachsen sind.

Im Zuge der Vorbe­rei­tung der Gesund­heits­kon­fe­renz ergab eine Nachfrage bei Akteuren, Planern, Kosten­trä­gern und Leistungs­er­brin­gern zu wesent­li­chen Handlungs­fel­dern beim Thema "Gesund aufwach­sen" sehr klare Vorstel­lun­gen. Im Wesent­li­chen waren es die Themen­fel­der:

  • Ernährung
  • Bewegung inklusive der Alltags­mo­bi­li­tät etc.

Als Orte bzw. Lebens­wel­ten mit Handlungs­be­darf zeigte sich sehr deutlich:

  • Kinder in den ersten Lebens­jah­ren
  • Kinder im Kinder­gar­ten
  • Kinder und junge Menschen in der Schule inklusive Hort
  • junge Menschen in der Freizeit
  • junge Menschen aus Familien mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund
  • junge Menschen in ihrem jeweiligen Stadtteil - wobei der Stadt­tei­la­spekt eine Verbindung schafft zwischen den anderen Lebens­wel­ten Schule, Kinder­gar­ten, Freizeit etc.

Diese Erkennt­nisse fließen ein in die Vorschläge der Koordi­na­ti­ons­stelle Kommunaler Gesund­heits­för­de­rung beim Umwelt- und Arbeits­schutz zu Arbeits­grup­pen mit dem Ziel der Erarbei­tung von Maßnah­me­vor­schlä­gen, der Begleitung dieser Maßnahmen innerhalb des kommenden Jahres und der Vorstel­lung bei der nächsten Kommu­na­len Gesund­heits­kon­fe­renz 2013.

  • Impuls­re­fe­rat "Warum brauchen wir eine kommunale Gesund­heits­kon­fe­renz?" durch den Leiter des Gesund­heits­am­tes von Stadt und Landkreis Herrn Dr. Peter Friebel
  • Impuls­re­fe­rat "Gemeinsam Zukunft gestalten - Gesund­heits­för­de­rung im saluto­ge­ne­ti­schen Kontext" durch die Expertin für Gesund­heits­för­de­rung Frau Elke Vienken
  • Impuls­re­fe­rat "Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württem­berg - Praxis­bei­spiele aus den betei­lig­ten Kommunen" durch den Leiter der Landes­i­ni­tia­tive "Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württem­berg" Herrn Dr. Torben Sammet

Nach einer Diskus­si­ons­phase konnten folgende Arbeits­grup­pen gebildet werden:
- AG 1: Gesund­heits­för­de­rung bei werdenden Eltern, Schwan­ge­ren und Kindern im Vorkin­der­gar­ten­al­ter
- AG 2: Gesunde Kinder­ta­ges­ein­rich­tun­gen
- AG 3: Gesunde Schule
- AG 4: Gesund aufwachsen und leben in Mühlburg
- AG 5: Gesund älter werden
- AG 6: Gesund­heit­li­che Chancen­gleich­heit

 

Kommunale Gesundheitskonferenz Karlsruhe



Begrüßung durch Herrn BM Stapf

Begrüßung durch Herrn BM Stapf



Vortrag auf der Gesundheitskonferenz



Vortrag bei der Gesundheitskonferenz



Vortrag bei der Gesundheitskonferenz


Interessenten für Arbeitsgruppen


 

GESUND AUFWACHSEN UND LEBEN - Praxisbeispiele (PDF, 3.11 MB)

Gemeinsam Gesundheit gestalten - Gesundheitsförderung im salutogenetischen Kontext Referat Vienken (PDF, 4.11 MB)

Präsentation Dr. Friebel (PDF, 337 KB)

 

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