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Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten

Eisbären

Eisbär Kap

Kap

Geburts­da­tum: 16.10.2000

Geburtsort: Zoo Moskau

in Karlsruhe seit: 12.04.2017

Kennzei­chen: im Vergleich zum Körper relativ große Pranken

Eisbärin Nika

Nika

Geburts­da­tum: 26.11.2000

Geburtsort: Tiergarten Schönbrunn (Wien)

in Karlsruhe seit: 17.02.2002

Kennzei­chen: längliches Gesicht


Allgemeine Informationen zu Eisbären (Verband der Zoologischen Gärten e.V.)


Eisbärenanlage

Ein Blick zurück: Pünktlich zur Eröffnung der Bundes­gar­ten­schau 1967 konnte eine neue Anlage für Bären eingeweiht werden, damals mit 11 Eisbären die größte Eisbä­ren­hal­tung in Europa. Bereits in den 70er Jahren konnte der erste Eisbä­ren­nach­wuchs in Karlsruhe bewundert werden. Eisbä­ren­hal­tung und erfolg­rei­che Aufzucht von über 20 Jungbären brachten in den folgenden Jahrzehn­ten dem Zoo weltweite Bekannt­heit und Anerken­nung.

Im Oktober 2000 wurde im Rahmen des Großpro­jek­tes "Lebens­raum Wasser" das neue Eisbä­ren­ge­hege eröffnet. Es erinnert mit seinem zentralen, 12 Meter hohen Eisberg an die Polar­land­schaft der Arktis und zählt zu den modernsten Europas. Eisbären bewohnen die Küsten und arktischen Inseln rund um den Nordpol, sind an den Lebensraum Wasser angepasst und ernähren sich haupt­säch­lich von Robben. Das Element "Wasser" zieht sich deshalb als Kernele­ment durch die neue, insgesamt 1900 m² große Außen­an­lage der Tiere. Eine eisschol­len­ähn­li­che Stufen­land­schaft - sie erinnert an Schollen der Packeis­zone - ist umgeben von Wasser­kas­ka­den und Wasser­be­cken, die den Tieren vielfäl­tige Möglich­kei­ten zum Spielen, Schwimmen und Tauchen bieten. Rund ein Drittel der Fläche nimmt eine am Hang des Lauter­bergs gelegene "Tundra-Landschaft" mit niedrigem Bewuchs, Felsinseln, Wurzeln und Kiefern ein. Hier können die Bären in verschie­de­nen Bereichen mit Geröll, Schot­ter­wie­sen und Sandflä­chen scharren und graben. Indivi­du­el­le Ruheplätze, die einerseits Sichtschutz vor den Artge­nos­sen, anderer­seits aber auch durch die exponierte Lage am Hang gleich­zei­tig einen guten Überblick über das umliegende Gelände geben, können frei gewählt werden.

Ein Trenn­ge­hege, das aber auch mit dem Haupt­ge­he­ge verbunden werden kann, bietet die Möglich­keit, Tiere zu separieren oder einzu­ge­wöh­nen. Speziell für die Bedürf­nisse von Eisbären mit Nachwuchs sind weitere großzügige Innen- und Außen­ge­hege für die natür­li­che Aufzucht der Jungbären einge­rich­tet.

Die Anlage bietet damit nicht nur den Bewohnern verhal­tens­ge­rechte Lebens­be­din­gun­gen, sondern sieht - im Gegensatz zu vorher - auch für die Besuche­rin­nen und Besucher besondere Attrak­tio­nen vor. In einem tiefen Wasser­be­cken können sie über zwei große, kreis­run­de Unter­was­ser­fens­ter Eisbären beim Schwimmen und Tauchen beobachten. Die Wegefüh­rung in unter­schied­li­chen Ebenen rund um das Gehege ermöglicht den Betrach­ten­den den Einblick in die Freianlage aus ständig wechseln­den Perspek­ti­ven. Sitzstufen laden zur Tierbe­ob­ach­tung und zum Verweilen ein.