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Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten

Dickhäuterhaus

Mitte der 1950er Jahre zogen mit Amema und Purzel die ersten Fluss­pferde in das damals neu errichtete Dickhäu­ter­haus ein. Zwischen 1957 und 1960 folgten die vier asiatische Elefan­ten­kü­he Rani, Shanti, Nepal und Trulli.

2015, im 150. Jahr seines Bestehens, kann der Zoo auf mehr als 90 Jahre Elefan­ten­hal­tung zurück­bli­cken, die 1924 mit der damals drei­jäh­ri­gen Elefan­tenkuh Molly begann. 2015 feiert der Zoo zudem den 60. Geburtstag von Rani. Sie starb 2019 im Alter von 63 Jahren als der zu dem Zeitpunkt älteste in einem deutschen ­Zoo lebende Elefant. Seit 2009 gehört auch Jenny zur Karls­ru­her ­Gruppe. Der Zoo Karlsruhe hat mit der Alters­re­si­denz für E­le­fan­ten ein wichtiges Tierschutz­pro­jekt verankert - gedacht ­für nicht mehr reisende Zirkus-Elefanten oder für nicht (mehr) in einem Famili­en­ver­band lebende alte Elefan­ten­kühe aus Zoos. Als erster Elefant für die Alters­re­si­denz kam im Juni 2016 Nanda, eine 49 Jahre alte Elefan­tenkuh aus einem Zirkus, die fast blind ist, dazu.

Das Dickhäu­ter­haus war Mitte der 1980er Jahre komplett um- und aus­ge­baut worden. Ende 2010 brannte der benach­barte Strei­chel­zoo völ­lig ab. Dieser wurde beim Eingang Nord neu aufgebaut, auf seinem alten Areal entstand für die Elefanten ein verglas­tes Win­ter­haus. Kleinere Umbau­maß­nah­men in jüngerer Zeit zielen auf Flä­chen­ge­winne sowie vor allem auf eine alters­ge­rech­te Aus­stat­tung. Die neue Außen­an­lage wurde 2019 nach an­der­halb­jäh­ri­ger Bauphase eröffnet und umfasst nun rund 3.000 Qua­drat­me­ter Fläche. Das entspricht einer Vergrö­ße­rung um etwa 2.000 Quadrat­me­ter. Außerdem enthält die neue Anlage eine Waage, mit der das Gewicht der Tiere regelmäßig kontrol­liert werden ­kann.

Die Fluss­pferd­an­lage ist Domizil von Platsch, der Ende 1988 als damals Dreijäh­ri­ger nach Karlsruhe kam. Seine gleich­alt­ri­ge ­Part­ne­rin Kathy folgte im Frühjahr 1989. Auch die Fluss­pfer­de pro­fi­tie­ren von der Erwei­te­rung der Elefan­tenau­ßen­an­lage und können diese als nacht­ak­tive Tiere jeweils vom Abend bis zum Morgen nutzen, wenn die Elefanten im Stall sind.

 



Asiatische Elefanten

Asiatischer Elefant

Asiatische Elefanten sind die zweit­größ­ten Landtiere der Erde. Im Unter­schied zu Afrika­ni­schen Elefanten haben sie kleinere Ohren. Sie erreichen eine Schulter­höhe von 2–3,50 m und ein Gewicht von 2.000–5.500 kg.

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Etruskerspitzmaus

Etruskerspitzmaus

Die Etrus­ker­spitz­maus gilt mit einem Gewicht von maximal zweiein­halb Gramm neben der Schweins­na­sen­fle­deraus als kleinste Lands­äu­ger­art.

 

 

Flusspferd im Wasser

Flusspferd

Flusspferd leben in Gewäs­ser­nähe im mittleren und südlichen Afrika. Die nacht­ak­ti­ven Tiere zählen nach den Elefanten zu den schwersten landbe­woh­nen­den Tieren mit einem Gewicht von bis zu 4500 kg.

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Zwergflamingo beim Baden

Zwergflamingo

Kleinste Vertreter der Flamingos mit einer Höhe von maximal einem Meter. Die Färbung der Tiere reicht von Weiß mit einem Hauch Rosa bis hin zu Dunkelrosa. Diese Färbung wird durch die Farbstoffe in der Nahrung hervor­ge­ru­fen.

Allgemeine Infor­ma­tio­nen zu Zwerg­fla­min­gos (Zootier-Lexikon):

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