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Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten

Wiederansiedlung

Säbelantilope


In zuneh­men­dem Maße werden Tier- und Pflan­zen­ar­ten aus ihren na­tür­li­chen Lebens­räu­men verdrängt bzw. ausge­rot­tet. Dies führt ­ne­ben dem unwie­der­bring­li­chen Verlust von Arten zur Verödung von Land­schafts­for­men.

In Zoos werden koordi­niert Zoobe­stände von gefähr­de­ten Tierar­ten auf­ge­baut und solange gesund erhalten, bis eine Wieder­an­sied­lung in natür­li­chen Biotopen möglich ist. Eine große Zahl lokal oder voll­stän­dig ausge­rot­te­ter Tierarten - von der Feldgrille und der Pa­zi­fi­schen Baumschne­cke bis hin zum Mexika­ni­schen Wolf - konnte so wieder in ihrer ursprüng­li­chen Heimat einge­bür­ger­t wer­den.

Der Karlsruher Zoo beteiligt sich an über 30 koordi­nier­ten ­Zucht­pro­gram­men für bedrohte Tierarten (Euro­päi­sche Er­hal­tungs­zucht­pro­gram­me) und nimmt an verschie­de­nen Wie­der­an­sied­lungs­pro­gram­men teil.

Karls­ru­her Säbelan­ti­lo­pen (erstmals 1995) wurden so in ihre ur­sprüng­li­che Heimat Marokko und Przewals­kip­ferde (erst­mals 1998) in der Wüste Gobi in der Mongolei angesie­delt.


Säbelantilopen im Zoo Karlsruhe

Säbelantilopen für Marokko

Anfang der 90er Jahre wurden im Königreich Marokko fünf Natio­nal­parks gegründet. Unter Ihnen auch der Natio­nal­park "Souss-Massa" im ozeani­schen Sahararaum. Das Souss-Massa­pro­jekt" wird seit seinem Start vom Karlsruher Zoo unter­stützt und soll dazu beitragen, die ehemalige Wildfauna und Wildflora Marokkos wieder herzu­stel­len.

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Przewalski-Pferde im Tierpark Oberwald

Przewalski-Pferde in die Mongolei

In freier Wildbahn galt das Przewalski-Pferd schon lange als ausge­stor­ben, in Zoolo­gi­schen Gärten wird es seit vielen Jahrzehn­ten gezüchtet, um den Bestand zu sichern und es wieder in der ursprüng­li­chen Heimat ansiedeln zu können. So gingen Zooge­bo­rene Przewalski-Pferde auf die Reise in ihre ehemalige Heimat ins Tachin-Tal am Fuße des Altai-Gebirges in der Mongolei.

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