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Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten

50 Jahre Oberwald

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Die Idee, Tiere in einem Waldstück zwischen der Südstadt und Rüppurr anzusie­deln, enstand bei der Planungen für die Bundes­gar­ten­schau 1967.

Denn um im Zoolo­gi­chen Stadt­gar­ten neue gärtne­ri­sche Anlagen, Gehege und Tierhäuser zu bauen, musste Platz geschaffen werden. Dies war nur durch eine Reduzie­rung des Tierbe­stan­des möglich. Die Wahl fiel auf Tiere, die große Gehege benötigten und ganzjährig im Freien bleiben konnten. Und daher Tiere, die in den Gehegen im Oberwald gut aufgehoben waren.

Im September 1965 wurden Wildschweine, Wisente, Przewals­kip­ferde, verschie­dene Hirschar­ten, Mufflons, Yaks, Elche und Wildkatzen in großen einfachen Anlagen unter­ge­bracht. Dies war zuerst nicht als Dauer­ein­rich­tung geplant. Daher waren die Tierhäu­ser und Futter­an­la­gen ursprüng­lich aus Holz gefertigt.

Anfang der 1970er Jahre wurde beschlos­sen, den "Tierpark Oberwald" zu einer Dauer­ein­rich­tung zu machen. Im Zuge dessen wurden solidere Gebäude geschaffen. In den kommenden Jahren gab es immer wieder Verän­de­run­gen im Tierbe­stand. Auch hatte der Tierpark mit dem Problem der tierfüt­tern­den Besucher zu kämpfen. dies führte immer wieder zu Erkran­kun­gen der Tiere.

In den 1980er Jahren gab es deutliche Umstruk­tu­rie­run­gen in der Wegefüh­rung und der Gehege und eine spürbare Reduzie­rung des Tierbe­stan­des.

Heute umfasst der "Tierpark Oberwald" ein 16 Hektar großes, ganzjährig frei zugäng­li­ches Gebiet. In großen naturnahen Gehegen leben derzeit Elche, Gämsen, Hirsch­zie­gen­an­ti­lo­pen, Marder­hunde, Przewals­kip­ferde, verschie­dene Hhirschar­ten, Onager und Wisente.