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Karlsruhe: Sport in Karlsruhe

Sport auf der Straße

 
"Sport auf der Straße" - eine soziale Offensive des Sports (seit 1999)

Durch das Projekt "Sport auf der Straße" sollen Kinder und Jugend­li­che für die Idee des Sports gewonnen und ihnen ein sinnvolles Freizeit­sport­an­ge­bot gemacht werden. Oftmals stehen sie den Vereinen ablehnend gegenüber bzw. werden nicht ausrei­chend von den Sport­ver­ei­nen angespro­chen. Trotzdem nutzen viele junge Menschen die Bolz- und Freizeit­plätze der Stadt für sport­li­che Bewegung.

Die Idee hinter dem Projekt ist:
- die Überwin­dung sozialer Barrieren
- Integra­tion und Kommu­ni­ka­tion durch Sport zu ermög­li­chen
- eine sinnvolle, sportliche Freizeit­ge­stal­tung für Kinder und Jugend­li­che ím Stadtteil anzubieten
- Kindern und Jugend­li­chen Zugangs­mög­lich­kei­ten zum Sport verschaf­fen und Vereins­vor­be­halte abzubauen.

Ziel dieses Projekts ist es, durch konti­nu­ier­li­che Freizeit- und Trend­sport­an­ge­bo­te verein­sun­ge­bun­de­nen Kindern und Jugend­li­chen den Zugang zu Bewegung, Sport und Spiel zu erleich­tern.

Außerdem sollen:
- neue Impulse für die Jugend­ar­beit in den Sport­ver­ei­nen durch inter­essante und attrak­ti­ve Sport­an­ge­bote für Kinder und Jugend­li­che gesetzt werden
- Jugend­li­che auf so genannten "Problem­plät­zen" durch Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­ter betreut werden. Damit wird auch zur Konflikt­sch­lich­tung beige­tra­gen.

Zielgruppe sind verein­sun­ge­bun­de­ne Kinder und Jugend­li­che mit dem Schwer­punkt sozial benach­tei­lig­ter und schwie­ri­ger Jugend­li­cher.

Außerdem werden Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­ter von Sport­ver­ei­nen in das Projekt einge­bun­den.

Netzwerk

Das Projekt "Sport auf der Straße" wird in Koope­ra­tion mit verschie­de­nen Insti­tu­tio­nen realisiert:
- Sport- und Bürger­ver­eine
- Ämter (GBA, TBA, HGW, SJB)
- Stadt­ju­gend­aus­schuss e.V.
- Schulen
- Jugend­sach­be­ar­bei­ter der Polizei
- kommer­zi­elle Sport­an­bie­ter (z. B. Inline-Skate-Schulen).

Die enge Zusam­men­ar­beit mit Sport­ver­ei­nen und Sport­an­bie­tern ist eine Voraus­set­zung für die erfolg­rei­che Umsetzung des Projekts.

Maßnahmen

Für die Maßnahmen des Projektes gelten folgende Grundsätze:
- Die Bedürf­nis­la­gen von Jugend­li­chen mit ihren sport­li­chen Erfah­run­gen sind
Ausgangs­punkt der Planung.
- Neben den gängigen Sportarten werden Trend- und Funsport­ar­ten einbezogen.
- Ein unter­schied­li­ches Leistungs- und Lernniveau ist kein Hindernis für gemein­sa­mes Sport­trei­ben.
- Es erfolgt keine Trennung nach Geschlecht und Natio­na­li­tät.
- Die Teilnahme ist für alle kostenlos und freiwillig.

"Offene Sport­an­ge­bo­te" für Kinder und Jugend­li­che sind der zentrale Bestand­teil des Projektes. Sie finden in den Stadt­tei­len auf öffent­li­chen Plätzen, in Schul­sport­hal­len und auf Vereins­ge­lände statt. Die Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­ter der Sport­ver­eine betreuen diese Angebote.

Gegen­wär­tig beteiligen sich 10 Karlsruher Sport­ver­ei­ne (PSK, SG Eichen­kreuz, Rollbrett e.V., Squashclub, SSC, 1. ASC Badener Greifs, RSG, KSV Rintheim-Waldstadt, KSC, PSV, Mach 1 Kampfs­port­schu­le) an den "Offenen Sport­an­ge­bo­ten". Der Einsatz von Übungs­lei­tun­gen und die Bereit­stel­lung von Sport­ma­te­rial sowie Sport­hal­len und -flächen der Sport­ver­eine ist eine Voraus­set­zung für das Gelingen des Projektes.

Ergänzt werden diese "Offenen Sport­an­ge­bo­te" durch:
- Betei­li­gung an Projekt­ta­gen
- Mitwirkung bei Spiel­fes­ten in verschie­de­nen Stadt­tei­len
- Turniere (Street­ball, Futsal)
- Kurse auf den öffent­li­chen Skater­plät­zen, um Inline-Skaten und Skate­boar­den
zu lernen.