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Karlsruhe: Sport in Karlsruhe

Integration mit Sport

Gorodki


Alle Sportangebote auf einen Blick

Alle Angebote auf einen Blick (PDF, 362 KB)




NETZWERK KARLSRUHE

Das NETZWERK KARLSRUHE sucht Sport­ver­eine, die sich betei­li­gen möch­ten:

- als "Stütz­punkt­ver­ein"
- mit einem oder mehreren Projekt/en
- mit einem oder mehreren Bewegungs­an­ge­bot/en

Die Höhe der Förderung, durch die Stadt Karlsruhe und den Lan­des­s­port­bund Baden-Württem­berg, richtet sich nach Art und Umfang der Maßnahme.
Stütz­punkt­ver­eine erhalten eine Förderung von maximal 5.000 € pro Jahr (Verwen­dungs­nach­weis).

Wenn Ihr Verein Interesse hat, sich mit einem Angebot am NETZ­WERK KARLSRUHE zu beteiligen, bewerben Sie sich:

http://www.karlsruhe.de/b3/frei­zeit/s­por­t/­for­mu­lare.de

 

Sport fördert Begeg­nun­gen von Menschen unter­schied­li­cher ­so­zia­ler, kultu­rel­ler und ethnischer Herkunft. Seit 1989 förder­t das Bundes­mi­nis­te­rium des Innern (BMI) das Programm "Inte­gra­tion ­durch Sport". Das in seiner Frühphase nur auf Aussied­le­rin­nen und Aussiedler bezogene Programm steht seit mehreren Jahren al­len Zuwan­de­rungs­grup­pen offen.

Sport bietet aufgrund seiner indivi­du­el­len und sozia­len Mög­lich­kei­ten einen wichtigen Handlungs­raum für die In­te­gra­ti­ons­ar­beit. Im Mittel­punkt des Sports stehen die Be­we­gung, das Erleben und das gegen­sei­tige Verständ­nis. Die Ver­mitt­lung sozialer Ziele und Aspekte der Gewalt­prä­ven­tion sind wich­tige Kompo­nen­ten der Integra­ti­ons­ar­beit, die durch­ Ein­be­zie­hung des Sports umgesetzt werden können. Für eine lang­fris­tige Integra­tion bietet der Sport mit seinen weit rei­chen­den indivi­du­el­len Chancen und sozialen Möglich­kei­ten eine ­Be­geg­nungs­platt­form. Integra­tion ist ein Prozess, der nur durch­ ­kon­ti­nu­ier­li­che, produktive und kompetente Arbeit reali­sier­bar ist.

Entwick­lung in Karlsruhe

Das Programm "Inte­gra­tion mit Sport" gibt es seit 2000 in Karlsruhe.

Das Projekt verfolgt drei Ziele:

1. Der Zugang in den organi­sier­ten Sport wird erleich­tert, in dem die Zielgruppe über nieder­schwel­lige, offene Maßnahmen an feste Strukturen und Angebote der Vereine und der weite­ren Pro­jekt­part­ner heran­ge­führt wird.

2. Eine Begeg­nungs­platt­form für Kinder, Jugend­li­che und Er­wach­sene unter­schied­li­cher Herkunft und Geschlecht wird ­ge­schaf­fen, indem die Zielgruppe sozial, kulturell, sprach­lich und räumlich in ihrem Leben­sum­feld abgeholt wird.

3. Die inter­kul­tu­relle Öffnung des organi­sier­ten Sports wird ­ge­för­dert durch Sensi­bi­li­sie­rung der Sport­ver­eine. Neue Impul­se ­für die integra­tive Jugend­ar­beit werden gesetzt.

Zielgrup­pen:
- Menschen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, Aussied­le­rin­nen und Aus­sied­ler (beispiels­weise aus den Ländern der ehema­li­gen ­so­wje­ti­schen Republiken, Türkei, Griechen­land, Italien, China und Afrika)
- Sport­ver­eine (Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­ter, Mitglieder, Funk­tio­näre) 

Netzwerk

Durch die Mitarbeit und Unter­stüt­zung der betei­lig­ten ­Or­ga­ni­sa­tio­nen und Partner kann eine effektive Umsetzung der ge­setz­ten Ziele erfolgen. Daneben sichert sie dem Projekt die Hand­lungs­fä­hig­keit und ermöglicht bedarf­s­ori­en­tierte und fle­xi­ble Reaktionen.

Koope­ra­ti­ons­part­ner im Projekt "Inte­gra­tion mit Sport" ­sind:
Landes­s­port­ver­band Baden-Württem­berg
Sprach­schu­len, Inter­na­tio­na­les Begeg­nungs­zen­trum, Büro für In­te­gra­tion, Stadt­ju­gend­aus­schuss e.V.
Inter­na­tio­na­ler Bund (Jugend­mi­gra­ti­ons­dienst)
Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin­nen und -sozial­ar­bei­ter in Schulen (­So­phie-Scholl-Schule, Anne-Frank-Schule, Guten­berg­schule, Schil­ler­schu­le)
Arbeits­gruppe Jugend­ko­ope­ra­tion Oberreut
Sport­ver­eine : PSK, MTV, SSC, SZ Südwest Hardeck (seit 2013 FV Grün­win­kel), TUS Makkabi Karlsruhe, FC Fackel
Kultur­ver­eine: Lands­mann­schaft der Deutschen aus Russland, Jüdische Kultus-Gemeinde Karls­ru­he 


Koope­ra­tion mit dem Programm "Inte­gra­tion durch Sport" des LSV Baden-Württem­berg

Die Sport­ab­tei­lung des Schul- und Sportamts Karlsruhe ist seit 2006 im Auftrag des LSV für die Koordi­na­tion, Verwaltung und die in­halt­li­che Steuerung des Programms "Inte­gra­tion mit Sport" für die Stütz­punkt­ver­eine (PSK, SSC, MTV, FV Grünwin­kel) in Karls­ruhe zuständig.

Vor allem die Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­ter der Stütz­punkt­ver­eine sollen den Einstieg ins Vereins­le­ben er­leich­tern, da die im Projekt einge­setz­ten Fachkräfte selbst als Trainer oder Aktive im Verein sind. Zudem stellen die be­tei­lig­ten Vereine ihre vereins­ei­ge­nen Räumlich­kei­ten für die Nut­zung der Sport­an­ge­bote innerhalb des Programms "Inte­gra­tion ­mit Sport" zur Verfügung. Die Vereine erhoffen sich durch die Zu­sam­men­ar­beit ein Interesse der Jugend­li­chen am Vereinss­port zu wecken.


Maßnahmen

- Für die Maßnahmen des Projektes gelten folgen­de ­Grund­sätze:
- Die Sport­an­ge­bote sind offen für alle und die Teilnahme ist kos­ten­los.
- Die Sport­an­ge­bote sind auf die Bedürf­nisse der Menschen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund abgestimmt und integrie­ren tradi­tio­nel­le S­port­spiele und Trend­sport­ar­ten.
- Die Sport­an­ge­bote werden wohnortnah durch­ge­führt.
- Die Sport­an­ge­bote werden vorwiegend von Übungs­lei­te­rin­nen /
Übungs­lei­ter der Sport­ver­eine durch­ge­führt.

Folgende Maßnahmen werden durch­ge­führt:
- Sport­an­ge­bote und Turniere
- Ausfahrten
- Wochen­end­frei­zei­ten
- Spiel­fes­te

Positive Beispiele in der Zusam­men­ar­beit mit der Kinder- und Ju­gend­ar­beit in den Stadt­tei­len mit hohen Migra­ti­ons­an­tei­len ­zei­gen sich in den Gerold­sä­ckern (Stadtteil Hagsfeld) mit mehr als 50 % Einwoh­ne­rin­nen und Einwohnern mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund. Um den Kindern und Jugend­li­chen eine ­An­lauf­stelle bzw. einen Treffpunkt anzubieten, wurde hier das "Blaue Haus" einge­rich­tet. Hier finden vorwiegend Treffen, Veran­stal­tun­gen und Angebote für jüngere Jugend­li­che statt. Eine ­Go­rod­ki­an­lage, ein Bolzplatz, Volley­ballan­la­gen und ein Spiel­platz, die um das Blaue Haus herum einge­rich­tet wurden, ermög­li­chen regel­mä­ßige Sport­an­ge­bote wie Fußball und Gorodki. Um die Anlagen kümmern sich auch die Kinder und Jugend­li­chen in Zu­sam­men­ar­beit mit den Betreue­rin­nen und Betreuern des Blauen Hau­ses.

Viel Anklang findet auch das Gorodki Projekt. Mit dem Bau der Wett­kampf­an­lage für Gorodki 2001 auf dem Vereins­ge­lände des FV Grün­win­kel in Oberreut wurde ein in Deutsch­land einma­li­ge­s ­Zen­trum geschaffen.