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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Duft- und Tastgarten

Mit der Anlage eines neuen Duft- und Tastgar­tens bereichert das Garten­bau­amt nun den Zoolo­gi­schen Stadt­gar­ten mit einer weiteren Attraktion.

Die alte Anlage  aus dem Jahre 1994 in Nähe des Japan­gar­tens wurde mittler­weile von Gehölzen verschat­tet, die Hochbeete aus Holz waren kaputt. Mit dem Neubau in sonniger Lage ist nun der Duft der Pflanzen wieder besser wahrzu­neh­men und es gibt auch eine Vielzahl neuer Pflan­zen­ar­ten, die tastend zu erkennen sind.

Schräg gegenüber dem bisherigen Standort haben die Aus­zu­bil­den­den im Garten- und Landschafts­bau der Stadt Karls­ru­he elf Hoch- und drei Bodenbeete für etwa 150 verschie­de­ne ­Pflan­zen­ar­ten geschaffen. Die gemauerten Beete aus dunkel­grau­em ­Be­ton­stein knüpfen in der Materi­al­wahl an den Stil der Bun­des­gar­ten­schau 1967 an.

Die Pflanzen sind bequem auf Nasenhöhe, auch vom Rollstuhl aus, wahr­zu­neh­men und zwischen den Beeten ist genügend Platz um sich zu bewegen.

Auf 75 Metern Länge finden sich in den Beeten Heilpflan­zen wie z.B. die Königs­kerze, Baldrian oder Salbei, gespendet und ge­zo­gen von der Deutschen Homöo­pa­thie Union. Es gibt Pflanzen zu den Themen Bauern­gar­ten wie Stockrose oder Flammen­blume, Würz­kräu­ter wie Schnitt­knob­lauch oder leuchtend orange ­Ge­würz-Tagetes, außerdem Pflanzen mit starken Farben, etwa ­Son­nen­hut in Rottönen. Im Kinderbeet können die Kleinen La­kritz-Tagetes, Schoko­la­den-Iris oder die Gummi­bär­chen­blu­me ­pro­bie­ren. Bei den mediter­ra­nen Pflanzen wachsen sizilia­ni­scher ­Ge­würz­fen­chel oder römische Kamille. Salbei- und Minzar­ten ­be­stim­men das letzte Hochbeet.

Drei weitere farben­präch­tige Bodenbeete sowie Duftge­hölze wie F­lie­der, Gewürz­strauch und Strauch­ro­sen ergänzen den äußeren ­Be­reich.

Die Beschil­de­rung der einzelnen Pflan­zen­ar­ten ist in takti­ler ­Schrift und in Braille­schrift ausgeführt.