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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Allgemeine Tipps zum Ernten und Aufbewahren

  • Den Tages­be­darf an Obst- und Gemüse in den Morgen­stun­den, möglichst bis 10 Uhr abernten. Nur so können wir den vollen Geschmack vielerlei Gemüse- und Obstsorten erreichen. Es ist bewiesen, dass viele Obst- und Gemüse­sor­ten bis zu etwa dieser Uhrzeit den höchsten Aroma­ge­halt aufweisen.

  • Nie bei prallem Sonnen­schein ernten, da die verblei­ben­den Pflanzen schlag­ar­tig ihren Schat­ten­spen­der verlieren und einen Klima­schock erleiden können; das wiederum zu Verbren­nun­gen, Wachs­tum­stö­run­gen oder sogar zur erhöhter Krank­heits­an­fäl­lig­keit führen kann.

  • Die Erntelö­cher wieder zuziehen . Auf diese Weise fangen wir zwei Fliegen mit einem Schlag. Wir versper­ren den Schäd­lin­gen den Zugang in den Boden( wie z.B. der Möhren­flie­ge) und der Boden wird weniger austrock­nen

  • Johan­nis­bee­ren kann man bis in den Winter hinein ernten, wenn man die Büsche zeitig mit Stroh verpackt. Voraus­ge­setzt die Beeren sind schon rot.

  • Um das Wurzel­ge­müse z.B. Schwarz­wur­zeln bei der Ernte nicht zu beschä­di­gen empfiehlt man einen Graben zu ziehen, der parallel zu den Reihen verläuft und so tief wie die Wurzeln ist. Von der gegen­über­lie­gen­den Seite aus sticht man mit dem Spaten tief ein und drückt dann die Wurzeln in den Graben.

  • Wenn sie noch im Spätherbst große Mengen halbrei­fer Tomaten an den Stöcken haben, können sie auf folgende Weise vor dem Frost schützen und nachreifen lassen: Die Pflanzen auf ein Brett oder eine flache, umgekippte Kiste legen und ein Frühbeet- oder einen Wander­kas­ten darüber stellen. Nachts zusätzlich mit Decken oder Stroh­mat­ten abdecken. Auf diese Weise nachge­reifte Tomaten sind viel aroma­ti­scher als die halbreifen, ins Haus geholten.

  • Schleim­hal­tige Kräuter wie zum Beispiel Malve, Königs­kerze, Eibisch- und Queck­wur­zel rasch trocknen bei Temperatur um ca. 40°C, so bleiben die heilkräf­ti­gen Schleim­stoffe erhalten

  • Die Obsternte beginnt zuerst immer auf der Sonnen­sei­te eines Baumes , weil hier die Früchte schneller reifen als auf der Schat­ten­seite. Wenn während der Ernte trockene Witterung herrscht , empfiehlt es sich, einen Tag vor der Ernte betref­fende Gewächse zu wässern.

  • Ist die Luftfeuch­tig­keit im Lagerraum zu gering, so kann dem mit einigen Ziegel­stei­nen abgeholfen werden. Die porösen Steine werden gewässert und im Raum verteilt. Die Steine sollten immer wieder nass gemacht werden.

  • In zu feuchten Lageräumen stellt man mehrere flache Schüsseln gefüllt mit Salz auf. Das feuchte Salz muss regelmäßig gegen trockenes ausge­tauscht werden.

  • Beim Aufbe­wah­ren von Obst sollte man darauf achten, dass die Herbst- und Winter­sor­ten nicht gemeinsam aufgehoben werden. Da die Äpfel während des Reife­vor­gangs ein Gas (Ethylen) ausschei­den, das auch die Reifung des umlie­gen­den Obstes anregt.

  • Apfel werden aroma­ti­scher, wenn man sie zusammen mit getrock­ne­tem Hopfen oder Holun­der­blü­ten in einer geschlos­se­nen Schachtel aufbewahrt.

  • Zur Lagerung des Winterobs­tes eignen sich sehr gut kleine Holzkisten oder Fässer. Die Früchte werden einzeln in Papier gewickelt mit Sand aufge­schich­tet (die erste und die letzte Schicht ist Sand) und gut verschlos­sen. Die Gefäße sollten frostfrei und trocken sein und kühl aufbewahrt werden.

  • Vor dem Einlagern wird das Obst zum Ausschwit­zen ein bis zwei Wochen flach in einem trockenen Zimmer ausge­brei­tet.

  • Das Obst darf keines­falls in Gesell­schaft von Zwiebeln, Kartoffeln, Tomaten Lauch, und Kohl einge­la­gert werden da eine ungünstige gegen­sei­tige Beein­flus­sung der Duft- und Geschmackss­toffe sowie eine Minderung der Haltbar­keit statt findet.