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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Freiraumentwicklungsplan Karlsruhe 2017

Grüne Kompo­nen­ten in Form von Gärten, Parks, Wäldern und ein aus­ge­präg­ter Landschafts­be­zug haben seit der Stadt­grün­dung die Karls­ru­her Stadt­ent­wick­lung geprägt. Das "Karls­ru­her ­Grün­sys­tem", das vom Garten­bau­amt Anfang der 1980er Jahre als Kon­zept­plan für den ersten Landschafts­plan erarbeitet wurde, zeigte den engma­schi­gen Grünver­bund innerhalb der bebauten Stadt und dessen Verknüp­fung mit der Landschaft auf. Der auf das 300­jäh­rige Stadt­ju­bi­läum ausge­rich­tete "Frei­rau­m­ent­wick­lungs­plan 2015" fokus­sierte die Grünent­wick­lung zum Rhein und den "Grünen ­Fä­cher", der die inner­städ­ti­schen Gebiete mit Parks und Grün­flä­chen versorgt. Weite Teile dieses Planes sind inzwi­schen Rea­li­tät.


Mit dem "Räum­li­chen Leitbild Karlsruhe" (2015) wurden visio­näre ­Per­spek­ti­ven einer räumlichen Entwick­lung der Stadt und deren Ein­bin­dung in die Landschaft aufgezeigt. Die früheren grünen Leit­pläne für Karlsruhe sind in wesent­li­chen Teilen in diese ­Über­le­gun­gen einge­flos­sen. Als eine besondere Frage­stel­lung wird the­ma­ti­siert, wie sich künftig die inneren und äußeren ­Stadt­rän­der darstellen. Im Zuge des erwar­te­ten ­Be­völ­ke­rungs­wachs­tums und den damit notwendig werdenden neuen Wohn­bau­flä­chen gewinnt die im Norden vom Rhein über den Hardt­wald bis in die östlichen Stadtteile geplan­te ­Grün­ver­bin­dung an Bedeutung. Diese "Grüne Nordspan­ge" wird einen Schwer­punkt der künftigen Freirau­m­ent­wick­lung bilden. Da das "Räum­li­che Leitbild Karlsruhe" aus seiner umfas­sen­den Sicht die Themen und Perspek­ti­ven zunächst nur genera­li­sie­rend darstel­len ­kann, beinhaltet diese Handlungs­stra­te­gie folge­rich­tig den Auf­trag für sektorale Vertie­fun­gen.


Mit dem vom Garten­bau­amt erarbei­te­ten "Frei­rau­m­ent­wick­lungs­plan ­Karls­ruhe 2017" liegt ein erster Fachbei­trag vor, der neben vi­sio­nären Ausblicken konkrete Ziele und Maßnahmen für die Grü­n­ent­wick­lung der kommenden Jahrzehnte aufzeigt. Im Zentrum ­ste­hen ca. 60 Projekte, die aus freiraum­pla­ne­ri­scher Sicht wei­ter­ge­führt oder neu auf den Weg gebracht werden sollten. Dazu ­ge­hö­ren unter anderem: Parks, Grünver­bin­dun­gen und Grünzüge, Stadt­ein­fahr­ten, die Stadt­rän­der, die Bezüge zwischen der Stadt und der Landschaft sowie die Notwen­dig­keit, charak­te­ris­ti­sche ­Land­schaftss­truk­tu­ren zu sichern und zu entwickeln.


Zentrale Aussagen wurden in den Flächen­nut­zungs- und in den Land­schafts­plan aufge­nom­men. Darüber hinaus zeigt der "Frei­rau­m­ent­wick­lungs­plan" mit dem Status eines Rahmen­pla­nes die frei­raum­pla­ne­ri­schen Positionen im Rahmen des Ab­stim­mungs­pro­zes­ses unter anderem zu städte­bau­li­chen und ver­kehrs­pla­ne­ri­schen Planungs­maß­nah­men auf.


Der Freirau­m­ent­wick­lungs­plan Karlsruhe 2017 wurde am 12.12.2017 vom Gemein­de­rat als Rahmen­pla­nung einstimmig beschlos­sen.


Freiraumentwicklungsplan Karlsruhe 2017 (PDF, 10.30 MB)