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Karlsruhe: Tiefbau

Planung und Bauausführung

Planung und Bauausführung


Planung

Eine der Haupt­auf­ga­ben des Tiefbaus ist der Entwurf und die Pla­nung von inner­städ­ti­schen Verkehrs­an­la­gen. In zuneh­men­dem ­Maße werden auch die Karlsruher Bürge­rin­nen und Bürger an den Pla­nungs­pro­zes­sen beteiligt. In Bürger­ver­eins­ver­samm­lun­gen oder auch in einzelnen Gesprächen mit betrof­fe­nen Anliegern werden die Planungen erläutert und die Bürge­rin­nen und Bürger mit ihren Wün­schen soweit als möglich in den Planungs­pro­zess einge­bun­den.

Erschlie­ßung und Bauleit­pla­nung

Wenn­gleich die Feder­füh­rung der Bauleit­pla­nung bei der Stadt­pla­nung angesie­delt ist, wirkt hier der Tiefbau bei Be­bau­ungs- und Rahmen­plä­nen durch die Prüfung der Betrof­fen­heit als Straßen­bau­last­trä­ger in allen Vorgängen der Bauleit­pla­nung ­mit. Ebenso werden zum Beispiel vorha­ben­be­zo­ge­ne Er­schlie­ßungs­pläne und damit verbundene Durch­füh­rungs­ver­trä­ge ­be­treut.

Öffent­li­cher Perso­nen­nah­ver­kehr

Die Halte­stel­len der Straßen­bahn- und Stadt­bahn­li­nien liegen ­pla­ne­risch, baulich und betrieb­lich in der Verant­wor­tung der Ver­kehrs­be­triebe Karlsruhe (VBK) bezie­hungs­weise der Albtal-Verkehrs-Gesell­schaft (AVG). Dennoch werden die Maßnah­men ­be­reits von Beginn an mit dem Tiefbauamt abgestimmt.

Radver­kehr

Einen deutlichen Zuwachs an Planungs­leis­tun­gen erfährt das Thema Rad­fah­ren. Die Planung von neuen Radrouten quer durch die Stadt­ ­zäh­len zu den größeren Projekten. Aber auch kleine­re ­Op­ti­mie­run­gen, Besei­ti­gun­gen von Unfall­häu­fungs­stel­len für den R­ad­ver­kehr werden nach Vorbe­spre­chung mit allen Betei­lig­ten ­be­ar­bei­tet. Die von Bürgern genutzten Medien wie die Anwen­dung KA-Feedback oder auch handschrift­lich ausge­füllte Formulare sind nicht selten die Grundlage für Denkan­stöße für die Um- oder ­Neu­pla­nung von Radver­kehrs­an­la­gen. Die Planung und Überwa­chung von Fahrra­dab­stel­lan­la­gen runden die Aufgaben in diesem Bereich ab.

Barrie­re­frei­heit

Um den Bedürf­nis­sen von mobil­tät­sein­ge­schränk­ten Bürge­rin­nen und Bür­gern gerecht zu werden, werden diese Anfor­de­run­gen in alle ­Be­rei­che der Verkehrs­pla­nung einge­bun­den. Diese Anfor­de­run­gen wer­den in Koordi­nie­rung und Abstimmung mit der Be­hin­der­ten­ko­or­di­na­to­rin und dem Beirat für Menschen mit Be­hin­de­run­gen planerisch betreut.


Bauausführung

Die grund­le­gen­den Aufgaben der Bauaus­füh­rung sind die Aus­schrei­bung, die Bauüber­wa­chung und die Abrechnung der ein­zel­nen Baumaß­nah­men. Dies erstreckt sich sowohl auf Neu- und Um­bau­maß­nah­men, als auch auf die Erneuerung des Oberbaus ­be­ste­hen­der Straßen.

In der Bauaus­füh­rung Straßenbau kommen alle in der Planungs­pha­se ­zu­sam­men­ge­tra­ge­nen Randbe­din­gun­gen an die jeweilige Straße ­be­zie­hungs­weise Platz zur Umsetzung. Aus diesem Grund liegt in der Abteilung Bauaus­füh­rung fundiertes Wissen zu den un­ter­schied­li­chen Arten von Straßen­raum­ge­stal­tun­gen ­be­zie­hungs­weise -aufbauten vor um alle Randbe­din­gun­gen nach ak­tu­el­lem Stand der Technik ausführen zu können. Beispiel­wei­se un­ter­schei­den sich Straßen­auf­bau­ten in der Belagsform (Pflas­ter o­der Asphalt) oder je nach Verkehrs­be­las­tung in der Stärke der ein­zel­nen Schichten.

In der Vorbe­rei­tungs­phase werden die einzelnen Maßnah­men (­Stra­ßen­bau/Ab­bruch/S­port­an­la­gen) mit dem Baustel­len­ma­na­ge­ment ­so­wie anderen Vorha­bens­trä­gern abgestimmt (beispiels­wei­se ­Stadt­werke Karlsruhe Netzser­vice GmbH, Verkehrs­be­trie­be ­Karls­ruhe GmbH).

Ziel der Abstim­mun­gen ist es Maßnahmen unter­schied­li­cher Vor­ha­bens­trä­ger in gleichen Straßen­zü­gen gemeinsam abzuwi­ckeln und für jede Maßnahme eine möglichst verträg­li­che Abwicklung für die direkten Anwohner zu gewähr­leis­ten. Darüber hinaus werden ­durch die intensiven Abstim­mun­gen im Vorfeld die verkehr­li­chen ­Aus­wir­kun­gen auf das Verkehrs­netz minimiert.