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Karlsruhe: Tiefbau

Entwässerungsgebühr

Allgemeine Informationen

Für die Einleitung von Abwasser sowie für die Einleitung von Grund­was­ser in die öffent­li­chen Abwas­ser­an­la­gen werden auf der Grund­lage der Satzung der Stadt Karlsruhe über Gebühren für die öf­fent­li­che Abwas­ser­be­sei­ti­gung (Entwäs­se­rungs­ge­büh­ren­sat­zung) Ent­wäs­se­rungs­ge­büh­ren erhoben.


Gebüh­ren­sätze:

  • Schmutz­was­ser­ge­bühr: 1,59 Euro/­Ku­bik­me­ter
  • Nieder­schlags­was­ser­ge­bühr: 4,15 Euro/10 Quadrat­me­ter und Jahr
  • Anlie­fe­rung Gruben­in­halte (Gebühr): 4,95 Euro/­Ku­bik­me­ter
  • Unver­schmutz­tes nicht dem Klärwerk zugeführ­tes Grund­was­ser: 0,46 Euro/­Ku­bik­me­ter
  • Für die Einleitung von Grund­was­ser, das dem Klärwerk ­zu­ge­führt wird, beträgt die Gebühr 1,59 Euro/­Ku­bik­me­ter.

 
 

Broschüren

 

Gesplittete Abwassergebühr/Niederschlagswassergebühr

Die Schmutz­was­ser­ge­bühr berechnet sich nach dem Frisch­was­ser­ver­brauch in Euro/­Ku­bik­me­ter. Die Nie­der­schlags­was­ser­ge­bühr für die abzulei­tende Regen­was­ser­men­ge ­be­rech­net sich auf der Grundlage der befes­tig­ten und ab­fluss­wirk­sa­men Flächen in Euro/10 Quadrat­me­ter und Jahr. Zur Nie­der­schlags­was­ser­ge­bühr heran­ge­zo­gen werden nur die ver­sie­gel­ten Flächen, von denen Regen­was­ser direkt oder indirek­t in die öffent­li­che Kanali­sa­tion abgeleitet wird.

Einleitung von unver­schmut­zem Grund­was­ser in die öf­fent­li­che Kanali­sa­tion
Hierfür bedarf es der Geneh­mi­gung gegen Gebühr. Diese beträg­t 127 Euro.

Für die Einleitung von Grund­was­ser in die öffent­li­che ­Ka­na­li­sa­tion fällt eine Entwäs­se­rungs­ge­bühr an. Diese ­be­trägt derzeit 0,46 Euro je Kubikmeter für Grund­was­ser, das nicht dem Klärwerk zugeführt und 1,59 Euro je Kubikmeter für Grund­was­ser, das dem Klärwerk zugeführt wird.

Um die Geneh­mi­gung bearbeiten zu können benötigen wir ver­schie­dene Infor­ma­tio­nen/Nach­weise, die dem Merkblatt zu ent­neh­men sind.

Merkblatt Grundstücksentwässerung (PDF, 23 KB)

Entwässerungsgebühren: Gesplittete Abwassergebühr


 

Erstattung von Abwas­ser­ge­büh­ren für nicht in die Ka­na­li­sa­tion einge­lei­tete Wasser­men­gen

Grund­sätz­lich ist die Höhe der Abwasser- bezie­hungs­weise der Schmutz­was­ser­ge­bühr abhängig von
der Menge des auf einem Grundstück verbrauch­ten Frisch­was­sers. Jedoch können auf Antrag und unter bestimmten Voraus­set­zun­gen ­Was­ser­men­gen an der Bemes­sungs­grund­lage für die Berechnung von Ent­wäs­se­rungs­ge­büh­ren abgesetzt werden.

Die Voraus­set­zun­gen für eine Erstattung sind in § 4 der Satzung ­über Gebühren für die öffent­li­che Abwas­ser­be­sei­ti­gung (Ent­wäs­se­rungs­ge­büh­ren­sat­zung) geregelt. Danach sind ­Was­ser­men­gen, die nachweis­lich nicht in die öffent­li­chen ­Ab­was­ser­an­la­gen einge­lei­tet werden, auf Antrag bei der Bemes­sung ­der Schmutz­was­ser­ge­bühr abzusetzen. Der Nachweis der Abzugs­men­ge ist in der Regel durch geeichte Abzugs­zäh­ler zu führen, die die Ge­büh­ren­schuld­ne­rin/­der Gebüh­ren­schuld­ner zu beschaffen und nach ­Maß­gabe der eichrecht­li­chen Vorschrif­ten zu unter­hal­ten hat.

Abzugs­zäh­ler zum Beispiel für Gießwasser sollten direkt in die Rohr­lei­tung vor der Entnah­me­stelle und frost­si­cher im In­nen­be­reich eingebaut werden. Die Instal­la­tion eines ­Ab­zugs­zäh­lers empfiehlt sich nur, wenn eine größere Menge ­Frisch­was­ser nicht der öffent­li­chen Kanali­sa­tion zugeführt wird. Vor der Entschei­dung, einen Abzugs­zäh­ler zu instal­lie­ren, sollten die Kosten für die Beschaf­fung und Unter­hal­tung dem zu er­war­ten­den Rücker­stat­tungs­be­trag ermittelt werden.
Für die Anmeldung eines neuen Abzugs­zäh­lers ist das An­trags­for­mu­lar zu verwenden.

Die Erstat­tungs­an­träge müssen jährlich neu jeweils vor Ablauf ei­nes Jahres nach Bekannt­gabe des betref­fen­den ­Ge­büh­ren­be­schei­des einge­gan­gen sein. Der Zähler ist selbst, in dem Monat, in dem der jährliche Frisch­was­ser­ver­brauch für die Ab­rech­nung der Stadtwerke Karlsruhe GmbH fällig ist, abzule­sen und zu melden.

 

Wasserrohrbruch

Für Wasser­ver­bräu­che, die in Folge eines Wasser­rohr­bruchs nicht in die Kanali­sa­tion einge­lei­tet wurden, ist evtl. eine ­Er­stat­tung möglich.
Geneh­mi­gung temporärer Grund­was­se­rein­lei­tun­gen
Tel. 0721 133-7425 und 133-7426
Fax 0721 133-74 39

Entwässerungsgebühren: Erstattung wegen Wasserrohrbruch