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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Geplantes Sanierungsgebiet Innenstadt-Ost - Vorbereitende Untersuchung

(Foto: Stadt Karlsruhe/Fränkle)

(Foto: Stadt Karlsruhe/Fränkle)


Im Bereich der östlichen Kaiser­straße sind augen­schein­li­che städte­bau­li­che Missstän­de feststell­bar. Ein Trading-Down-Effekt hat Einzug gehalten. Billiglä­den, Leerstände und ausufern­de Werbe­an­la­gen prägen das Erschei­nungs­bild in den Erdge­schoss­zo­nen. Auch die Oberge­schosse, die für Dienst­leis­tun­gen und auch Wohnen vorgesehen sind, sind minder­ge­nutzt oder stehen zum Teil leer. Dieser Trend wird sich nach Umsetzung der Kombi­lö­sung nicht von allein umkehren, da zum einen sich der Einzel­han­del aufgrund der Konkurrenz der großen Einkaufs­zen­tren und zunehmend der Inter­ne­tan­bie­ter weiter rückläufig entwi­ckeln wird. Insbe­son­dere hat sich die zentrale und attrak­ti­ve Einkaufs­lage in Karlsruhe zwischen Fried­richs­platz, Ludwig­s­platz und Europa­platz etabliert. Zum anderen besteht kein attrak­ti­ves Wohnungs­an­ge­bot für unter­schied­li­che Ansprüche und soziale Markt­seg­mente, das ebenfalls zur Belebung der Innenstadt beitragen würde.
Das Gebiet ist in der Erfüllung der Aufgaben, die ihm nach seiner Lage und Funktion obliegen, erheblich beein­träch­tigt.

Der Gemein­de­rat hat in seiner Sitzung am 30.06.2015 aufgrund der augen­schein­lich erkenn­ba­ren Problem­la­gen in der Innenstadt-Ost die Einleitung der vorbe­rei­ten­den Unter­su­chun­gen beschlos­sen, um konkretere Beurtei­lungs­grund­la­gen über eine Sanie­rungs­not­wen­dig­keit und auch die Mitwir­kungs­be­reit­schaft der Bewoh­ne­rin­nen und Bewohner zu erhalten. Das Unter­su­chungs­ge­biet "Innen­stadt-Ost" umfasst ca. 34,8 ha.

Plan des Sanierungsgebiets


Ziel ist die Beantra­gung von Förder­mit­teln für ein städte­bau­li­ches Erneue­rungs­pro­gramm im Herbst 2016 sowie die förmliche Festlegung eines Sanie­rungs­ge­bie­tes nach Programm­auf­nahme.

Chancen für die positive Entwick­lung der "Innen­stadt-Ost" werden zum Einen die Umsetzung der Kombi­lö­sung und die damit verbun­de­nen Aufwer­tun­gen des öffent­li­chen Raumes (u. a. Kaiser­straße als Flanier­meile, Gestaltung Berliner Platz) haben. Zum Anderen kann die unmit­tel­bare Nähe zum Campus Süd Synergien in der Entwick­lung des Gebiets mit hochschulaf­fi­nen Nutzungen auslösen und befördern. Ebenso ist nach der Gestaltung der Kriegs­straße als Stadt­bou­le­vard und der Verän­de­run­gen im Umfeld des Staats­thea­ters die Steuerung der Entwick­lung des "Verbin­dungs­quar­tiers" zur Innenstadt in der südlichen Kreuz-/ Adler­straße eine wesent­li­che Chance zu einer nachhal­ti­gen Siedlungs­ent­wick­lung.

 

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