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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Wettbewerb Zoologischer Stadtgarten

Rot: Gebiet der ersten Phase (Gesamtkonzept), Orange: Bereich der 2. Phase

Rot: Gebiet der ersten Phase (Gesamtkonzept), Orange: Bereich der 2. Phase


Der Zoolo­gi­sche Stadt­gar­ten von Karlsruhe stellt aufgrund seiner Verknüp­fung aus einem reinen zoolo­gi­schen Garten und inner­städ­ti­scher Parkanlage eine Beson­der­heit gegenüber ähnlichen Anlagen anderer Städte dar. Mit mehr als einer Million Besuchern jährlich hat er eine der höchsten Besucher­zah­len in der Region.

In seiner Geschichte war der Zoolo­gi­sche Stadt­gar­ten stetigen Verän­de­run­gen und Moder­ni­sie­run­gen unter­wor­fen. Zur Bundes­gar­ten­schau 1967 wurde der landschafts­gärt­ne­ri­sche Teil des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens umgestal­tet. Dabei verlor der Zoo Flächen an den Stadt­gar­ten.

Teile der Zooanlagen entspre­chen heute nicht mehr den Anfor­de­run­gen an eine tierge­rechte Haltung. Die derzeit verfüg­ba­ren Flächen erlauben es nicht, insbe­son­de­re Großtiere in artge­rech­ten Verbänden in dafür ausrei­chend großen Innen- und Außen­ge­he­gen zu halten. Davon betroffen sind u. a. Fluss­pferde, Löwen oder Elefanten. Unter den jetzigen Bedin­gun­gen ist die Betriebs­ge­neh­mi­gung für die Haltung einzelner Tierarten und damit die Arten­viel­falt des Zoos gefährdet. Bereits heute bemängeln Besucher die dadurch notwendig gewordenen Einschrän­kun­gen im Tierbe­stand. Mittel­fris­tig wirkt sich dies auch auf die Attrak­ti­vi­tät und die Besucher­zah­len des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens aus.

Für die im südlichen Zooareal unter­ge­brach­ten Tierarten können die notwen­di­gen Verän­de­run­gen innerhalb der vorhan­de­nen Flächen durch­ge­führt werden. Die Großtiere im nördlichen Bereich benötigen jedoch deutlich größere Flächen, die innerhalb des heutigen Areals nicht zur Verfügung stehen. Um die Zukunft des Zoos zu sichern und den Besuchern auch künftig eine große Anzahl unter­schied­li­cher Tierarten in Verbindung mit einer inter­essant gestal­te­ten Garten­land­schaft bieten zu können, ist eine Erwei­te­rung des Zoolo­gi­schen Gartens in modularen Bausteinen auf der Grundlage einer Gesamt­kon­zep­tion erfor­der­lich. Mit einer Erwei­te­rung des bereits weitgehend bebauten und genutzten Areals soll ein überre­gio­na­ler Freizeit- und Erholungs­raum geschaffen werden. Im Vorder­grund steht die Attrak­ti­vi­täts­stei­ge­rung des histo­ri­schen Zoolo­gi­schen Gartens durch Fläche­n­er­wei­te­rung und ergänzende bauliche Maßnahmen, aber auch durch Quali­fi­zie­rung und Profi­lie­rung des denkmal­ge­schütz­ten Bestandes.
 
Bei Fragen wenden Sie sich an

Stadt­pla­nungs­amt
Telefon 0721 133-6101
Telefax 0721 133-6109
E-Mail:stpla@­karls­ruhe.de
 
 

Stadtgarten

Stadtgarten


Streichezoo und Elefantenhaus vor dem Brand

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Zooerweiterungsfläche vor dem Tullabad

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