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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Realisierungswettbewerb Rahmenplan Neureut-Zentrum III

Luftbild mit Plangebiet


 

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Stadt­pla­nungs­amt
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Telefax 0721 133-6109

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Städte­bau­li­cher Rea­li­sie­rungs­wett­be­werb Rahmenplan Neureut-Zentrum III

Ziel des städte­bau­li­chen Wett­be­wer­bes "Rahmen­plan Neureut" ist es, Planungen für ein funk­tio­na­les und modernes Stadt­quar­tier zu entwickeln, das sich in die beste­hen­den Zielset­zun­gen des räumlichen Leitbil­des ­Karls­ruhe sowie des Integrier­ten Stadt­teil­ent­wick­lungs­kon­zep­tes ­Neu­reut 2020 einordnet und somit den überge­ord­ne­ten als auch den klein­räu­mi­gen, ortsbe­zo­ge­nen Anfor­de­run­gen gerecht wird.

Die für die Gesamt­stadt wichti­ge ­Ent­wick­lung bietet zugleich für Neureut die einmalige Chance, durch eine quali­täts­volle Entwick­lung des Planungs­ge­bie­tes eine ­Ver­bin­dung zu den umlie­gen­den Siedlungs­tei­len zu schaffen und den Stadtteil zu einem städte­bau­li­chen Ganzen mit eigener ­städ­te­bau­li­cher Struktur, Identität und Charak­te­ris­ti­k wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Das zukünftige Quartier soll sich durch eine hohe städte­bau­li­che Qualität und gelun­ge­ne ­bau­lich-räumliche sowie sozio­öko­no­mi­sche und ökolo­gi­sche Struk­tu­ren auszeich­nen.

Folgende Belange und Fra­ge­stel­lun­gen werden dabei von zentra­ler ­Be­deu­tung sein:

die Schaffung eines in sich stimmigen, zusam­men­hän­gen­den, leben­di­gen und gemischten Stadt­quar­tiers, das den gestie­ge­nen ­Be­darf an bezahl­ba­rem Wohnraum berück­sich­tigt;

  • die Entwick­lung eines vielfäl­ti­gen und quali­ta­ti­ven ­An­ge­bo­tes an hochwer­ti­gen Wohnbau­flä­chen, das unter­schied­li­che ­Be­völ­ke­rungs- und Einkom­mens­grup­pen anspricht und den de­mo­gra­fi­schen Wandel berück­sich­tigt;
  • welche städte­bau­li­che Dichte ist vertretbar, um dem Span­nungs­feld zwischen Boden­knapp­heit und Bevöl­ke­rungs­wachs­tum ­so­wie zwischen Energie­ef­fi­zi­enz und Wohlfühlen gerecht zu wer­den?
  • welche baulich-räumliche und soziale Einbindung des Quar­tiers ist unter Berück­sich­ti­gung der umgebenden, unter­schied­li­chen Siedlungs­struk­tu­ren und Nutzungen denkbar?
  • der Umgang mit ökologisch wertvollen Landschafts­räu­men in Ver­bin­dung mit der Entwick­lung eines attrak­ti­ven Frei­raum­kon­zep­tes, das die grüne Prägung und die beste­hen­den Frei­raum­ver­bin­dun­gen des Ortes unter­streicht und stärkt, auch im Sinne der Klimaan­pas­sung;
  • ein Integrier­tes, stadt­ver­träg­li­ches Mobili­täts­kon­zept, das für das Plangebiet ein nachhal­ti­ges Verkehrs­ver­hal­ten fördert. Der Umwelt­ver­bund soll gestärkt werden, um die negati­ven ­Aus­wir­kun­gen des Verkehrs zu minimieren, mit dem Ziel eines ­au­toar­men Quartiers, welches auch den Umgang mit dem ruhen­den ­Ver­kehr umfasst.
  • Berück­sich­ti­gung der Wegebe­zie­hun­gen für alle Verkehrs­ar­ten in­ner­halb des Plange­biets sowie an die vorhan­de­nen Netze und Ver­bin­dun­gen. Die Funktionen des öffent­li­chen (Verkehrs-)Raums - Aufent­halt, Wegebe­zie­hung, Verkehrs­be­deu­tung etc. - sollen in das Gesamt­kon­zept einge­bet­tet sein und sich quartier­sprä­gend in der Gestaltung des öffent­li­chen (Straßen-)Raums wider­spie­geln.
  • energe­tisch und wasser­wirt­schaft­lich zukunfts­wei­sen­de ­Kon­zepte, die an den Klima­wan­del angepasst sind und den Zielen des Klima­schut­zes entspre­chen.

Zu diesen Aufga­ben­fel­dern sind nach­hal­tige und innovative sowie identi­täts­för­dern­de ­Lö­sungs­an­sätze gefragt.