Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Wettbewerb Kaiserstraße und Karl-Friedrich-Straße

Wettbewerbsgebiet


Der öffent­li­che Nahverkehr hat sich in Karlsruhe in den letzten Jahren stürmisch entwickelt. Im Schnitt fährt in den Haupt­ver­kehrs­zei­ten jede Minute eine Bahn pro Richtung durch die Kaiser­straße, die Hauptein­kaufs­s­traße der Fächer­stadt. Zudem wurden die Bahnen aufgrund des hohen Fahrga­stauf­kom­mens länger und breiter. Die Warte­zei­ten der Bahnen vor Halte­stel­len und Signal­an­la­gen werden immer länger. Die Kaiser­straße ist an der Grenze ihrer Belast­bar­keit. Es folgt Straßen­bahn auf Straßen­bahn - das stört insbe­son­dere beim Flanieren in der Fußgän­ger­zone und stellt ein Risiko dar. Die Stadt Karlsruhe plant daher den Bau der "Kombi-Lösung". Diese besteht aus zwei Teilen: Dem Bau eines Stadt­bahn­tun­nels unter der Kaiser­stra­ße mit einem Südabzweig unter der Karl-Friedrich-Straße und der Ettlinger Straße sowie der völligen Umgestal­tung der Kriegs­straße mit Autotunnel und oberir­di­scher Straßen­bahn. Durch den Stadt­bahn­tun­nel und die Bahntrasse in der Kriegs­straße wird das Netz des öffent­li­chen Nahver­kehrs deutlich leistungs­fä­hi­ger. Mit dem Umbau der Kriegs­stra­ße wird gleich­zei­tig die seit langem angestreb­te Entwick­lung der Innenstadt nach Süden fortge­setzt.

Mit der "Kombi-Lösung" wird sich das oberir­di­sche Gesicht der Innenstadt verändern. Die Fußgän­ger­zone wird zukünftig schie­nen­frei. Sie kann zu einer attrak­ti­ven und reprä­sen­ta­ti­ven Flanier­meile umgestal­tet werden. Die anlie­gen­den Plätze, die alle von den Baumaß­nah­men des Stadt­bahn­tun­nels betroffen sein werden, sollen im Zuge und nach Fertig­stel­lung des Tunnels ebenfalls eine neue Gestaltung erhalten. Es gilt, ein reali­sier­ba­res Konzept für die Neuge­stal­tung des öffent­li­chen Raums der Karlsruher Innenstadt vom Mühlburger Tor bis zum Durlacher Tor und vom Marktplatz bis zum Ettlinger Tor hinsicht­lich Nutzung, Funktion, Gliederung bzw. Zonierung zu finden.

Aufgrund der Baufort­schritte des Stadt­bahn­tun­nels und des anschlie­ßen­den Umbaus der Kriegs­straße wird sich die Karlsruher Innenstadt erst über mehrere Jahre hinweg wandeln können. Mit der Neuge­stal­tung des Europa­plat­zes, des Berliner Platzes und des Markt­plat­zes kann bereits in den kommenden Jahren begonnen werden.

Ein Großteil der Innenstadt, wie die zukünf­ti­ge schie­nen­freie Fußgän­ger­zone, der Bernhar­dus­platz am Durlacher Tor oder der Kaiser­platz können aber erst deutlich später gestaltet werden. Daher lassen sich hier noch kommende Entwick­lun­gen zum jetzigen Zeitpunkt schwer abschätzen. Der Planungs­wett­be­werb ist daher in einen Reali­sie­rungs­teil für die zeitig anstehende Umgestal­tung der o. g. Plätze (Euro­pa­platz, Berliner Platz, Markt­platz) und einen Ideenteil gegliedert. Letzterer beinhaltet die Bereiche, deren Umgestal­tung erst in mehreren Jahren angestrebt ist. Hier kann es noch Verän­de­rungs­pro­zesse geben, deren Folgen heute nicht absehbare sind. Für diese Bereiche sind daher zu späteren Zeitpunk­ten weitere Planungs­wett­be­werbe denkbar, die an den Ideenteil dieses Wettbe­wer­bes anknüpfen. Mit dem aktuell ausge­lob­ten Planungs­wett­be­werb werden jedoch bereits die konzep­tio­nel­len Weichen für die Gestal­tung der gesamten Innenstadt gestellt.
 
Bei Fragen wenden Sie sich an

Stadt­pla­nungs­amt
Telefon 0721 133-6101
Telefax 0721 133-6109
E-Mail: stpla@­karls­ruhe.de
 
 

Kaiserstraße

Kaiserstraße


Berliner Platz

Berliner Platz


Europaplatz

Europaplatz


Marktplatz

Marktplatz