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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Steuerungskonzept Vergnügungsstätten

Steuerungskonzept Vergnügungsstätten Untersuchungsgebiete



Bei Fragen wenden Sie sich an

Stadt­pla­nungs­amt
Bereich General­pla­nung und Stadt­sa­nie­rung
Telefon 0721 133-6111
Telefax 0721 133-6109
E-Mail:
bereich.gs@stpla.karlsruhe.de

 

Unter Vergnü­gungs­stät­ten werden gewerb­li­che Nutzungs­ar­ten ­ver­stan­den, "die sich […] unter Ansprache (oder Ausnut­zung) des Sexual-, Spiel- und/oder Gesell­schaft­striebs einer ­ge­winn­brin­gen­den Freizeit­un­ter­hal­tung widmen." Beispiele hierfür ­sind Spiel­hal­len, Wettbüros und Stripclubs, aber auch ­Dis­ko­the­ken und Multiplex-Kinos.

Vergnü­gungs­stät­ten gemein ist, dass sie bei typisie­ren­der ­Be­trach­tung in der Regel negative Auswir­kun­gen auf den Städte­bau ha­ben. Bei Spiel­hal­len und Wettbüros beispiels­weise fallen häu­fig grell verklebte Schau­fens­ter ins Auge, die sich nicht ins Stadt­bild einfügen und die Erdge­schoss­zone unter­bre­chen, die ei­gent­lich für Läden und Gastro­no­mie vorgesehen ist. Disko­the­ken und Multiplex-Kinos verur­sa­chen dagegen vor allem Lärmkon­flik­te ­mit der umgebenden Wohnnut­zung.

Vergnü­gungs­stät­ten sollen und können nicht völlig aus dem Stadt­ge­biet verbannt werden. Trading-Down-Effekte, wie sie durch die Häufung von Vergnü­gungs­stät­ten mit ihren negati­v aus­strah­len­den Außen­wir­kun­gen eintreten können, sollen jedoch un­be­dingt verhindert werden.

Das Konzept empfiehlt für die gesamte Stadt Karlsruhe die Zu- bzw. Unzuläs­sig­keit von Vergnü­gungs­stät­ten. Es entfaltet keine un­mit­tel­bar rechts­ver­bind­li­che Wirkung, bei der Aufstel­lung oder ­Än­de­rung zukünf­ti­ger Bebau­ungs­pläne muss es jedoch beach­tet wer­den.