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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Rahmenplan Waldstadt-Waldlage

Plangebiet


Die Waldstadt wurde ab dem Jahr 1957 als Modell­stadt nach den Plänen von Prof. Selg entwickelt, der sich in einem städte­bau­li­chen Wettbewerb durchsetzt. Mit der Wald- und Feldlage sowie dem Europa­vier­tel entstand der heutige Stadtteil in drei Etappen.

Viele Wohnquar­tiere der 1950er und 1960er Jahre können heute als Spiegel­bild einer ausge­präg­ten Zuversicht in die weitere Entwick­lung der gesell­schaft­li­chen, sozialen und wirtschaft­li­chen Rahmen­be­din­gun­gen betrachtet werden. Wirtschaft­li­cher Aufschwung und techni­scher Fortschritt wurden damals als Motoren und Säulen der zukünf­ti­gen Entwick­lung betrachtet und neue Quartiere als bauliches Fundament für den wachsen­den Wohlstand und die moderne Überwin­dung historisch-sozialer Ungleich­heit angesehen.

Die einst nach dem städte­bau­li­chen Leitbild dieser Zeit, der aufge­lo­cker­ten, geglie­der­ten und autoge­rech­ten Stadt, entstan­de­nen Quartiere stehen heute den Planungs­grund­sät­zen der nachhal­ti­gen Stadt­ent­wick­lung gegenüber, die die Dichte, kompakte nutzungs­ge­mischte und energie­ef­fi­zi­ente Stadt vertreten.

In der Praxis treffen heute die drängenden Megathemen der Gegenwart und Zukunft - demogra­fi­scher Wandel und energe­ti­sche Erneuerung - in besonderer Weise aufein­an­der.

Wie kann es gelingen, diesen Stadtteil der Nachkriegs­mo­derne fit für den demogra­phi­schen Wandel und zukünftige Anfor­de­run­gen zu machen? Gerade der Nachkriegs­bau hat in den letzten Jahrzehn­ten eine wechsel­volle Entwick­lung genommen. Während das Quartier unter den Bedin­gun­gen des Wohnungs­man­gel und knapper Ressourcen entstanden ist und als Zeichen des Aufschwungs sowie eines besseren Lebens verstanden wurden, findet man heute zunehmen struk­tu­relle Mängel.

Dennoch ist die große städte­bau­li­che und soziale Bedeutung unumstrit­ten. Die Bestände müssen an die veränderte Nachfrage angepasst werden. Soziale, ökono­mi­sche, bauliche und räumliche Handlungs­fel­der überlagern sich in komplexer Weise.

In diesem Zusam­men­hang wurde ein städte­bau­li­cher Rahmenplan erarbeitet, der die Potenziale der Waldstadt-Waldlage heraus­stellt. Das Wohnge­biet Waldstadt-Waldlage ist geprägt durch eine offene Bebauung, überwie­gend Zeilen­bau­ten auf meist großen Grund­stücken mit geringer Ausnutzung. Der städte­bau­li­che Rahmen­plan soll bei der quali­fi­zier­ten Steuerung der künftigen Entwick­lung in der Waldstadt-Waldlage als Grundlage fungieren.

Mit der Bearbei­tung des städte­bau­li­chen Rahmen­pla­nes war das Planungs­büro Pesch Partner a/s (Stutt­gar­t) beauftragt, welches eine Koope­ra­tion mit dem hiesigen Landschafts­ar­chi­tek­ten Stefan Helleckes einge­gan­gen ist.

 

Bei Fragen wenden Sie sich an

Stadt­pla­nungs­amt
Telefon 0721 133-6101
Telefax 0721 133-6109
E-Mail: stpla@­karls­ruhe.de

 

Rückblick

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung
am 26. Januar 2015

Präsentation (PDF, 10.17 MB)

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung
am 15. November 2014

Pressetext

Protokoll (PDF, 496 KB)

Workshop
am 5. Juli 2014

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