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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Rahmenplan Gewerbegebiet Grünwinkel

Bei Fragen wenden Sie sich an

Stadt­pla­nungs­amt
Telefon 0721 133-6101
Telefax 0721 133-6109
E-Mail: stpla@­karls­ruhe.de

 


Das Gewer­be­ge­biet Grünwinkel ist Gegenstand des For­schungs­pro­jekts REGEKO ("Res­sour­cen­op­ti­mier­tes ­Ge­wer­be­flä­chen­ma­na­ge­ment durch Koope­ra­tion"). Auf den im Rahmen ­die­ses Projekts erarbei­te­ten Masterplan aufbauend soll die lang­fris­tige städte­bau­li­che Entwick­lung mit dem hier vor­lie­gen­den städte­bau­li­chen Rahmenplan vertieft werden.

Im Rahmen des Forschungs­pro­jekts REGEKO ist das Gewer­be­quar­tier ­Grün­win­kel Modell­quar­tier für flächen­spa­ren­des, innova­ti­ves und res­sour­cen­op­ti­mier­tes Wirtschaf­ten. Dazu haben sich die Wirt­schafts­för­de­rung und das Stadt­pla­nungs­amt der Stadt­ ­Karls­ruhe sowie die Karlsruher Fächer GmbH zusam­men­ge­tan und For­schungs­mit­tel des Landes Baden-Württem­berg und des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Re­ak­tor­si­cher­heit erhalten.

Der städte­bau­li­che Rahmenplan entwickelt eine Vision einer ­zu­kunfts­fä­hi­gen inner­städ­ti­schen Gewer­be­nut­zung und zeigt daraus ­ab­ge­lei­tete städte­bau­li­che Perspek­ti­ven auf. Darüber hinaus wer­den Handlungs­mög­lich­kei­ten im Sinne einer strate­gi­schen und stu­fen­wei­sen Entwick­lung ausgelotet.

Der hier vorlie­gende städte­bau­li­che Rahmenplan wurde aufbau­en­d auf den im Projekt REGEKO erstellten Masterplan erarbeitet. Im Zuge der Erarbei­tung wurden in mehre­ren ­Be­tei­li­gungs­ver­an­stal­tun­gen unter Einbezug von Grund­stücks­ei­gen­tü­mern und -eigen­tü­me­rin­nen sowie der Öf­fent­lich­keit Zwischen­er­geb­nisse vorge­stellt und diskutiert. Anre­gun­gen aus den Veran­stal­tun­gen wurden in die Bearbei­tung auf­ge­nom­men.

Der Rahmenplan dient als Grundlage für die langfris­tige und zu­kunfts­ori­en­tierte Weiter­ent­wick­lung des Gewer­be­ge­biets. Er bein­hal­tet die Vision eines dichten und multi­funk­tio­na­len ­Ge­wer­be­ge­biets welches eng mit den Nachbar­quar­tie­ren verknüpft ist, eine hohe Aufent­halts­qua­li­tät bietet und auf um­welt­freund­li­che Verkehre optimiert ist.

Haupt­be­stand­teile des Rahmen­plans sind vier unter­schied­li­che Struk­tur­be­rei­che, die sich in Körnung, Dichte und Nutzung un­ter­schei­den und jeweils über das heutige Baurecht hinaus­ge­hen. In der Folge sind dahin gehend Anpas­sun­gen erfor­der­lich.

Im Ergebnis entsteht ein Gebiet mit einer höheren Dichte und gleich­zei­ti­gen Verbes­se­run­gen in der Qualität der öffent­li­chen Räume, einer geringeren Flächen­ver­sie­ge­lung und einer ­Op­ti­mie­rung des Erschlie­ßungs- und Freiflä­chen­sys­tems. Kern der in­fra­struk­tu­rel­len Optimie­rung ist der Umbau zu einem System aus Er­schlie­ßungs­rin­gen und einer verbes­ser­ten An- und Durch­bin­dung ­für den Rad- und Fußverkehr. Der Haltepunkt Karlsruhe West wird zu einem mulit­mo­da­len Mobili­täts­kno­ten erweitert.

Neben Aussagen zur städte- baulichen Struktur trifft der Rah­men­plan auch Aussagen zu wichtigen städte­bau­li­chen Setzun­gen wie Hochpunk­ten und räumlichen Kanten sowie der angestreb­ten ­Nut­zungs­zu­sam­men­set­zung und Verteilung.

Die vorge­schla­ge­nen Maßnahmen werden in Vertie­fun­gen ­kon­kre­ti­siert und hinsicht­lich Umset­zungs­ho­ri­zont und Aufwan­d ­be­wer­tet.