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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Rahmenplan Nordweststadt

Rahmenplan


Hinter­grund des Rahmen­plan­pro­zes­ses:

Die Nordwest­stadt befindet sich westlich des Natur­schutz­ge­biets "Al­ter Flugplatz Karlsruhe". Der gesamte Stadtteil hat eine Größe von ca. 376 Hektar und ca. 11.600 Einwohner. Die Nord­west­stadt ist ein relativ junger Stadtteil und wurde erst Mitte der 70er Jahre des zwanzigs­ten Jahrhun­derts auf Berei­chen ­ge­bil­det, die zuvor zur Weststadt oder zu Mühlburg gehörten und die durch ältere Bebauung geprägt sind. Sieben "­Grün­dungs­sied­lun­gen" stellen den Anfang der Wohnbe­bau­ung der Nord­west­stadt dar. Der überwie­gende Teil der Wohnbe­bau­ung ent­stand nach dem Zweiten Weltkrieg. Es sind daher sehr un­ter­schied­li­che Wohnungs­bau­ty­po­lo­gien vorhanden: Einzel- und Dop­pel­h­aus­be­bau­ung, Reihen- und Ketten­häu­ser, Geschoss­woh­nungs­bau aus verschie­de­nen Jahrzehn­ten und mit un­ter­schied­li­chen Höhen, z. B. Siemens­stadt, 1950er Jahre, zwei bis vier Geschosse; verdich­te­ter Geschoss­woh­nungs­bau der 70er Jahre, bis zu Wohnhoch­häu­sern der 70er Jahre.

Neben überwie­gend Wohnbe­bau­ung sind Nahver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten und Einrich­tun­gen des Gemein­be­darfs ausrei­chend vorhanden. Es fehlt jedoch an urbanem Leben und Stadt­räu­men mit Auf­ent­halts­qua­li­tät sowie einer generellen "Mitte". Vor allem in den Randbe­rei­chen befinden sich Gewer­be­be­trie­be

Das Areal Nancy-/Kußmaul­straße ist derzeit der einzige freie ­Bau­be­reich in der Nordwest­stadt. Das Grundstück gehört zu großen ­Tei­len dem Land, zu einem kleineren Teil dem Bund und einem pri­va­ten Investor. Hier soll aufgrund des hohen Wohnungs­be­darfs in Karlsruhe zeitnah Wohnraum geschaffen werden. Für diesen ­Teil­be­reich soll - als ein Vertie­fungs­be­reich des Rahmen­pla­nes - in einem ersten Schritt ein Rahmen­kon­zept entwickeln werden.

Ziele des Rahmen­plan­pro­zes­ses:

Die Nordwest­stadt verfügt über großzügige Straßen- und Freiräu­me vor allem zwischen den größeren Geschoss­woh­nungs­bau­ten. Hier ­lie­gen die größten Potenziale für eine behut­sa­me In­nen­ent­wick­lung unter Berück­sich­ti­gung der jewei­li­gen ­Ty­po­lo­gie. Dabei bildet der Baumbe­stand eine hohe Qualität, der in die Planung einzu­be­zie­hen ist. Ein großer Teil der Bebau­ung ist in energe­ti­scher, aber auch in gestal­te­ri­scher Hinsicht sa­nie­rungs­be­dürf­tig. Zudem ist die Barrie­re­frei­heit nicht ­über­all vorhanden. Gerade Vorschläge zur Verbes­se­rung der städ­te­bau­li­chen Struktur und sonstigen Infra­struk­tur, der Nah­ver­sor­gung sowie gemein­schaft­li­che Grün- und Frei­zeit­flä­chen/­Nah­er­ho­lung sollen erarbeitet werden. Zudem ist das vorhandene Erschlie­ßungs­sys­tem zu analy­sie­ren und ins­be­son­dere im Hinblick auf die Führung von Individual- und R­ad­ver­kehr zu optimieren. Das Aufzeigen von Punkten für eine mul­ti­mo­dale Verknüp­fung sowie von geeigneten Flächen - öffent­lich und privat - für den ruhenden Verkehr sind weite­re ­Ziele des Rahmen­plans.

Mit der Bearbei­tung des Rahmen­pla­nes Nordwest­stadt wurde das Pla­nungs­büro MESS (Kaisers­lau­tern/­Mann­heim) beauftragt, welches ­über die Sommer­mo­nate 2016 hinweg mit einer umfas­sen­den ­städ­te­bau­li­chen Analyse in den Prozess gestartet ist.

 

Bei Fragen wenden Sie sich an

Stadt­pla­nungs­amt
Telefon 0721 133-6101
Telefax 0721 133-6109
E-Mail: stpla@­karls­ruhe.de

 

Rückblick

Planungs­werk­statt
am 19. Januar 2017

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Geführte Stadt­teil­spa­zier­gänge
am 12. und 19. Oktober 2016

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Öffent­li­che Auftakt­ver­an­stal­tung
am 29. September 2016

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Abschluss­ver­an­stal­tung
am 20. September 2017

Ort: Humboldt-Gymnasium, Nordwest­stadt
Beginn Ausstel­lung: 17 Uhr
Beginn Veran­stal­tung: 17.30 Uhr,
Ende circa 19.30 Uhr

Abschlussveranstaltung (PDF, 1.19 MB)