Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt (ÖRMI)


IQ-Leitpro­jekt ÖRMI
Korri­dort­hema Zukunft Innen­stadt

Für das nach Fertig­stel­lung der Kombi­lö­sung "neue Gesicht" der In­nen­stadt soll ein Konzept für die Ausge­stal­tung der öf­fent­li­chen Räume und der Mobilität in der City entstehen. Dies zu entwickeln, ist das Ziel des IQ-Leitpro­jekts Öffent­li­cher Raum und Mobilität Innenstadt (ÖRMI).

Wesent­li­che Impulse dafür verspricht sich die Stadt von einer hoch­ka­rä­ti­gen Büroge­mein­schaft, die sie Anfang August damit ­be­auf­tragte, sowohl alle bisherigen Einzel­kon­zepte der In­nen­stadt zusam­men­zu­füh­ren, als auch innovative und nachhal­ti­ge ­Lö­sun­gen zu entwickeln. Die Büroge­mein­schaft besteht aus den drei namhaften Planungs­bü­ros Gehl (Kopen­ha­gen, Stadt­pla­nung und Stra­te­gie), Argus (Hamburg, Verkehrs­pla­nung) und Weeber+­Part­ner (Stuttgart, Betei­li­gung). Die Feder­füh­rung dabei hat Gehl. Das inter­na­tio­nal a­ner­kannte Büro steht dafür, bei seinen Konzepten das öf­fent­li­che Leben und den mensch­li­chen Maßstab in den Mit­tel­punkt zu rücken.

In enger Zusam­men­ar­beit mit der Verwaltung sowie unter Betei­li­gung der Öffent­lich­keit soll die Büroge­mein­schaft ­Lö­sun­gen für alle Verkehrs­ar­ten und anstehende Mobili­täts­fra­gen ­so­wie für die Nutzung des öffent­li­chen Raums im Un­ter­su­chungs­ge­biet (räumliche Abgrenzung siehe Abb. unten) aus der Perspek­tive der davon betrof­fe­nen Menschen erarbeiten. Der Fokus soll auf Aufent­halts- und Lebens­qua­li­tät liegen: Die Themen Parken, Belie­fe­rung, autofreie Innenstadt, Rad- und Fuß­ver­kehr werden über die Fortfüh­rung des Plätze- und Hö­fe­kon­zepts von 2003 sowie auf der Basis von Überle­gun­gen zu Hier­ar­chien darin integriert betrachtet.

Die Bearbei­tung durch die Büros soll etwa eineinhalb Jahre dau­ern. Um erste Ideen und Überle­gun­gen noch während der Lauf­zeit erproben zu können, wird es sogenannte Reallabors im öf­fent­li­chen Raum geben. Politik und Öffent­lich­keit werden in die Erarbei­tung einbezogen.


Räumliche Abgrenzung ÖRMI

Räumliche Abgrenzung ÖRMI


 

Bei Fragen wenden Sie sich an

Stadt­pla­nungs­amt
Bereich General­pla­nung und Stadt­sa­nie­rung
Telefon 0721 133-6111

bereich.gs@stpla.karlsruhe.de

 

Meilen­steine und Betei­li­gung

Live-Mitschnitt der Auftaktveranstaltung vom 24. September 2020

weitere Beteiligungsschritte

Beteiligungsportal der Stadt Karlsruhe

 

Presse

 

Downloads

 

Zum Hinter­grund:

Das Aufga­ben­feld "Zukunft Innen­stadt" ist eines von sechs IQ-Korri­dort­he­men der Stadt­ver­wal­tung. Dies hat das Ziel, die Karls­ru­her Innenstadt in ihrer unver­wech­sel­ba­ren Identität - auch mit Blick auf das sich abzeich­nende Ende ­Bau­stel­len-Situation - in ihren unter­schied­li­chen Quali­tä­ten wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Das dem Korri­dort­hema zugeord­ne­te IQ-Leitpro­jekt Öffent­li­cher Raum und Mobilität der Innen­stadt­ (ÖR­MI) will hier einen besonderen Beitrag für das öffent­li­che Le­ben in der City leisten.

Nachdem die Fertig­stel­lung der Kombi­lö­sung in Sicht ist und be­reits viele Einzel­bau­steine zur Entwick­lung der Innen­stadt­ ­aus­ge­ar­bei­tet wurden, nutzt jetzt die Verwaltung die Dynamik des Bau­fort­schritts und geht die nächsten Schritte im Leitpro­jek­t ÖRMI. Bei denen will die Stadt Umset­zungs­mög­lich­kei­ten für eine ­zu­kunfts­ge­wandte Innenstadt ausar­bei­ten und reali­sie­ren, alle ­Mo­bi­li­täts­for­men und -arten einbe­zie­hen und darüber hinaus auch die Erwar­tun­gen an eine zeitgemäße, moderne City als Zentrum ei­ner ganzen Region berück­sich­ti­gen.