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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Barbarossaplatz

Was ist der Barba­rossa­platz?

Der Barba­rossa­platz ist ein Platz an der Grenze der Karlsruher Stadtteile Südwest­stadt und Beiertheim. Er liegt ca. 2 km vom Schloss­platz und nur 500 m von der Natur­land­schaft des Albgrüns entfernt. Aufgrund seiner guten Erschlie­ßungs­si­tua­tion auch im öffent­li­chen Verkehrs­netz ist der Platz für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer sehr gut erreichbar. Gleich­zei­tig ist der Barba­rossa­platz durch die verkehr­li­che Situation belastet und durch die Ebert­straße getrennt. Der Platz ist einerseits durch seine Grünan­teile mit Bäumen und Rasen­flä­chen, anderer­seits durch seine Funktion als Parkie­rungs­flä­che geprägt. Er zeichnet sich weniger durch seine Aufent­halts­qua­li­tät aus. Die zentrale Lage, der sehr gute Baumbe­stand und die Kulisse der umlie­gen­den Gebäude bieten gute Voraus­set­zun­gen, den Barba­rossa­platz als Quartier­platz zu hinter­fra­gen, zu disku­tie­ren und ggf. aufzu­wer­ten.

Woher kommt der Name?

Der italie­ni­sche Name "Barba­rossa", auf Deutsch "Rotbart" war die Bezeich­nung des Kaisers Friedrich I, der im 12. Jahrhun­dert lebte. Als der Platz im Zuge der Planung der Ebert­straße in den 1930er Jahren angelegt wurde, bekam er den Name Barbarossa. Es ist heute noch unklar, ob der Name Barba­rossa­platz sich auf beide Seiten des Platzes, südlich und nördlich der Eberstra­ße beziehen soll. Offiziell trägt nur die Seite der Südwest­stadt den Namen "Barba­rossa­platz". Die Trenn­wir­kung der Ebert­straße lässt sich somit auch in der Bezeich­nung des Platzes wahrnehmen.

Warum wird jetzt über den Barba­rossa­platz nachge­dacht?

Die ursprüng­li­chen Idee des Bürger­ver­eins Beiertheim im Jubilä­ums­jahr 2015 ein Stadt­teil­pro­jekt auf dem Barba­rossa­platz zu veran­stal­ten, hat die Stadt­ver­wal­tung zum Anlass genommen, diese Flächen genauer in den Fokus zu nehmen und Möglich­kei­ten für eine nachhal­tige Neuge­stal­tung des Barba­rossa­plat­zes zu prüfen. Auf Wunsch des Gemein­de­ra­tes sollen im Rahmen eines Bürger­work­shops erste Konzep­ti­deen zur Diskussion gestellt werden, um die Vorstel­lun­gen und Anregungen der Bevöl­ke­rung zu erfragen und zu disku­tie­ren. .

Wer nutzt den Platz?

Nach Einschät­zung der Verwaltung wird der Platz aktuell vor allem durch die Anwohner und Anwoh­ne­rin­nen der Stadtteile Südwest­stadt und Beiertheim und Kirchen­be­su­cher genutzt, insbe­son­dere als Parkplatz. Vor allem für die Beiert­hei­mer stellt der Barba­rossa­platz jedoch einen der wenigen öffent­li­chen Räume des Stadt­tei­les dar.

Die Möglich­kei­ten sich auf dem Platz aufzu­hal­ten und zu verweilen sind aufgrund der überwie­gen­den Funktion als Parkplatz sehr einge­schränkt. Die Bäckerei an der Ecke zur Ebert­straße stellt derzeit den einzigen Anzie­hungs­punkt dar. Der Außen­be­reich der Bäckerei ist trotz des Verkehrs­lärms der Ebert­straße zugewandt, da auf dem eigent­li­chen Platz der Raum für Stell­mög­lich­kei­ten von Tischen und Stühlen fehlt.

Wie kann der Platz aufge­wer­tet werden?

Unter­schied­li­che räumliche und inhalt­li­che Schwer­punkte könnten einer Neuge­stal­tung des Barba­rossa­plat­zes zugrunde gelegt werden: Aufent­halts­qua­li­tät (Sitz­mög­lich­kei­ten, Belichtung, …), Vernetzung, Mobilität (Fußgän­ger­wege, Fahrrad­stell­plät­ze…), Erholung, Begrünung (Verschat­tung, Klimaana­pas­sung…), Gestal­tung…

Eine Abwägung der unter­schied­li­chen Interessen und Belange wird berück­sich­tigt.

Wer kann sich betei­li­gen?/Wie werden die Bürger und Bürge­rin­nen einbe­zo­gen?

Alle Karls­ru­he­rin­nen und Karlsruher sind grund­sätz­lich herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Besonders die Anwohner und Anwoh­ne­rin­nen der Stadtteile Beiert­heim und Südwest­stadt sind aufge­for­dert Ideen für den Barba­rossa­platz zu entwickeln, da eine Aufwertung des Platzes vor allem in ihrem Interesse liegen muss. Ein Bürger­work­shop wird direkt auf dem Platz veran­stal­tet. Nach einer Phase der Infor­ma­tion wird die Öffent­lich­keit gebeten, sich aktiv zu beteiligen und anhand von Modellen und Skizzen Ideen zu entwickeln, die dann auf spiele­ri­sche Art und Weise mit Unter­stüt­zung des Projektes STADT:WAGEN inszeniert werden können. Weiterhin besteht die Möglich­keit sich schrift­lich zu beteiligen. Dafür entworfene Postkarten werden verteilt. Die Postkarten werden bis Ende Oktober von beiden Bürger­ver­ei­nen im Empfang genommen.

 
 

Karte des Barbarossaplatzes

Karte des Barbarossaplatzes