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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Neugestaltung der Kaiserstraße

Neugestaltung Kaiserstraße



Die Innenstadt neu erleben

Die Fuß­gän­ger­zone mit ihren angren­zen­den Plätzen ist die gute Stube von Karlsruhe. Sie soll dazu beitragen, dass die Innen­stadt­ at­trak­tiv und lebendig ist. Sie soll zum Flanieren und Verwei­len ein­la­den, Platz für unter­schied­li­che Aktionen bieten und un­ter­schied­li­che Nutzungen, wie das Einkaufen, die Gastro­no­mie, das Arbeiten, aber auch das Wohnen mitein­an­der verbinden. Sie ist die Visiten­karte für Besucher der Stadt und soll dazu ­bei­tra­gen, dass sich die Bewoh­ne­rin­nen und Bewohner mit ihrer ­Stadt identi­fi­zie­ren. Mit der Umsetzung der Kombi­lö­sung und der damit verbun­de­nen Heraus­nahme der Schienen aus der Kaiser­stra­ße und der Karl-Friedrich-Straße bietet sich die Chance, den zen­tra­len öffent­li­chen Raum neu erlebbar zu machen.

Neben der Kai­ser­straße werden auch die anlie­gen­den Plätze im Zuge der Kom­bi­lö­sung neu gestaltet. Dies gilt für den Europa­platz, den Ber­li­ner Platz, den Bernhar­dus­platz am Durlacher Tor und den Markt­platz, der im Oktober 2020 fertig­ge­stellt wurde.

Grund­la­ge ­der Planung für die Neuge­stal­tung ist der Entwurf des Büros ­Mett­ler Landschafts­ar­chi­tek­tur, das 2010 als 1. Preis­trä­ger aus einem Wettbe­werbs­ver­fah­ren hervorging. Die Planungen sind ­mitt­ler­weile voran­ge­schrit­ten, der Stadt­bahn­tun­nel und die Hal­te­stel­len sind im Bau und haben bereits großen Einfluss auf Pla­nung und Gestaltung der Oberflä­chen.

Die Fuß­gän­ger­zone der Kaiser­straße soll wie der Marktplatz einen ­neuen Platten­be­lag aus hochwer­ti­gem Naturstein erhalten mit einem sogenann­ten "Zierband" aus klein­tei­li­gen Steinen in der Mitte der Straße.

Die Be­leuch­tung der Kaiser­straße erfolgt zukünftig über neue ­Mast­leuch­ten. Diese beziehen sich gestal­te­risch auf die Leuch­ten ­des Markt­plat­zes, jedoch mit einer geringeren Höhe sowie einem ein­sei­ti­gen Ausleger. Auch der Europa­platz und der Berli­ner ­Platz, die an den Enden der heutigen Haupt­fuß­gän­ger­zone der Kai­ser­straße liegen, werden diese Mastleuch­ten erhalten.

Das Baum­kon­zept sieht vor, die beste­hen­den Platanen Zug um Zug durch eine Allee aus Zürgel­bäu­men zu ersetzten, die sich zum Markt­platz hin auflöst. Der Zürgelbaum gehört zu den sogenann­ten "­Zu­kunfts­bäu­men", die den zu erwar­ten­den klima­ti­schen An­for­de­run­gen im wahrsten Sinne besser gewachsen sind.

Die Brun­nen werden wieder ihren alten Platz einnehmen. Das Konzept, an den Schnitt­punk­ten der Fächer­strah­len mit der Kaiser­stra­ße ­Brun­nen zu errichten, soll künftig fortge­führt werden können. Am Markt­platz trägt darüber hinaus ein neues Wasser­spiel vor der Py­ra­mide zur höheren Aufent­halts­qua­li­tät auch an heißen ­Som­mer­ta­gen bei.

 

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