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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

KAI Glossar

Anfangs­wert
Bodenwert vor Beginn des Verfahrens. Ermittelt durch Grund­stücks­be­wer­tungs­stelle.

Bauver­pflich­tung
In der Regel muss innerhalb von 3 Jahren nach Satzungs­be­schluss des Bebau­ungs­plan das Grundstück bebaut werden. Nachweis durch Rohbau­ab­nahme.

Bereit­stel­lungs­pflicht
Die geför­der­ten bzw. sozialen Wohnbau­flä­chen müssen an die Berech­tig­ten bereit gestellt werden. Bei kleinen Projekten innerhalb der 3-jährigen Bauver­pflich­tung, bei großen Projekt Festlegung im Einzelfall.

Durch­füh­rungs­ver­trag bzw. städte­bau­li­cher Vertrag
Dieser Vertrag ist die Stufe 3 des KAI-Verfahrens zwischen Stadt und Planungs­be­güns­tig­ter. Der Vertrag mit den konkreten Festset­zun­gen muss vor Satzungs­be­schluss des Bebau­ungs­plan­ver­fah­rens abgeschlos­sen sein.

Endwert
Bodenwert zum Ende des Verfahrens. Ermittelt durch Grund­stücks­be­wer­tungs­stelle.

Erschlie­ßungs­kos­ten
Alle Kosten die zur Erschlie­ßung der Grund­stücke notwendig sind. Hierzu zählen z. B. Abbruch­kos­ten, alle Umbau­maß­nah­men zur verkehr­li­chen Erschlie­ßung, Kampf­mit­tel­un­ter­su­chun­gen, etc.

Gebiets­be­zo­ge­ne Infra­struk­tur­kos­ten
Hierzu zählen aktuell Kosten für Kinder­ta­ges­ein­rich­tungs­plätze.

Geför­der­ter bzw. sozialer Wohnungs­bau
Der Planungs­be­güns­tigte hat die Möglich­keit Förde­run­gen von Stadt und Land zu erhalten.

Geltungs­be­reich
Der Geltungs­be­reich von KAI ist auf den Innen­be­reich des Stadt­ge­biets beschränkt, in welchem durch ein Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren neues Baurecht geschaf­fen wird.

Grund­buch­er­klä­rung
Zur Absiche­rung der Verpflich­tung Flächen im geför­der­ten Wohnungs­bau zur Verfügung zu stellen, hat der Eigentümer eine entspre­chende Grund­buch­er­klä­rung zu beantragen.

Grund­zu­stim­mung
Die Grund­zu­stim­mung ist die Stufe 1 zum KAI-Verfahren. Diese muss zu Beginn des Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren vom Planungs­be­güns­tig­tem erklärt werden. Inhalt dieser Zustimmung ist die Bereit­schaft des Planungs­be­güns­tig­tem am KAI-Verfahren mitzu­wir­ken.

Grund­ver­ein­ba­rung
Die Grund­ver­ein­ba­rung ist die Stufe 2 zwischen Stadt und Planungs­be­güns­tig­ter zum KAI-Verfahren. Diese muss vor dem Ausle­gungs­be­schluss des Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren abgeschlos­sen sein. Inhalte dieser sind die zu diesem Zeitpunkt bekannten Festset­zun­gen KAI.

Höher­wer­ti­ge Wohnnut­zung
Eine höher­wer­tige Wohnnut­zung tritt ein, wenn zu Verfah­rensende mehr Geschoss­flä­che mit der Nutzungs­art Wohnen geschaffen wird, als zu Beginn bereits baurecht­lich möglich war.

KAI
Karls­ru­her Innen­ent­wick­lungs­kon­zept. Städtische Forderung an die Planungs­be­güns­tig­ten zur Schaffung von geför­der­tem Wohnungs­bau und Teilüber­nahme der gebiets­be­zo­ge­nen Infra­struk­tur­kos­ten.

Kalku­la­tion
Rechne­ri­scher Nachweis dass der 1/3 Anteil des Wertzu­wachs beim Planungs­be­güns­tig­tem verbleibt.

KaWoF
Städti­sches Förder­pro­gramm zur Schaffung von sozialem Mietwoh­nungs­bau.

Kinderzahl
Die gebiets­be­zo­ge­nen Infra­struk­tur­kos­ten ermit­tel­ten sich aus der Kinderzahl. Diese wiederum ergibt sich aus Planungs­da­ten und einer statis­ti­schen Auswertung.

Planungs­be­güns­tigte
Je nach Verfah­rens­art ein Vorha­ben­trä­ger oder die betei­lig­ten Eigentümer

Planungs­kos­ten
Diese setzen sich aus den Bebau­ungs­plan- und weiterer Kosten zusammen, z. B. Vermes­sungs­kos­ten, Fachgut­ach­ten, etc.

Standard­ver­fah­ren
Grund­sätz­lich werden die KAI-Standard­ver­fah­ren danach unter­schie­den, ob ein Angebots- oder ein vorha­ben­be­zo­ge­ner Bebau­ungs­plan aufge­stellt werden soll.

Wertzu­wachs
Differenz Endwert minus Anfangs­wert multi­pli­ziert mit der Grund­stücks­flä­che