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Karlsruhe: Hochbau

Walter-Eucken-Schule

Erwei­te­rung



Die Jury tagte am 23.10.2009 und setzte die Arbeit des Archi­tek­tur­bü­ros Hotz + Archi­tek­ten (Freiburg) einstimmig auf Rang 1.

Hotz + Archi­tek­ten
Basler Straße 55
79100 Freiburg
0049 761/ 70514 - 0
0049 761/ 70514 - 18
post@hotz-archi­tek­ten.de
www.hotz-archi­tek­ten.de


Dokumentation (PDF, 5.46 MB)

 

Anlass und Zweck

Die Walter-Eucken-Schule ist eine Berufs­schule mit kaufmän­ni­schem Profil für ca. 1.800 Schüle­rin­nen und Schüler.

Die Schule, die in einem fünfge­schos­si­gen Gebäude unter­ge­bracht ist, hat einen Bedarf an zusätz­li­chen Klassen- und EDV-Fachräumen sowie einem Aufent­halts­be­reich.

Der Raumfehl­be­darf von ca. 1.200 m² soll durch einen Neubau mit Anbindung an das Haupt­ge­bäude gedeckt werden.

Auszug aus der Beschrei­bung des Sieger­ent­wur­fes

Das bestehende Gebäude der Walter-Eucken-Schule wird durch einen kompakten eigen­stän­di­gen Baukörper, der die Geschoß­hö­hen und die Gebäu­de­höhe des Bestandes aufnimmt, ergänzt. Die Erwei­te­rung bildet somit eine städte­bau­li­che Einheit mit dem Bestand, ohne den besonderen Eindruck des alten Schul­ge­bäu­des zu beein­träch­ti­gen.

Wesent­li­cher Entwurfs­an­satz für die Erwei­te­rung ist der Erhalt des großzü­gi­gen Charakters der Außen­an­la­gen und des Baumbe­stan­des. Das Gebäude gliedert sich in die Außen­an­la­gen ein und wird durch das Gebäu­de­kon­zept, das offene und großzügige Räume inmitten der Baumkro­nen vorsieht, mit dem beste­hen­den Grün verbunden. Das geschlän­gelte Fußwe­ge­sys­tem bleibt vollstän­dig erhalten und wird im Eingangs­be­reich der Erwei­te­rung ergänzt.

Zur nordsei­ti­gen Baumallee bildet der Neubau gemeinsam mit dem Bestand eine deutliche Raumkante. Im Süden entsteht vor dem Eingangs­be­reich der Erwei­te­rung eine der Schule zugeord­nete Freifläche, die von der Grünan­la­ge durchzogen wird und die Qualität eines grünen Hofes unter Bäumen erhält.

Die Erwei­te­rung wird als Passivhaus vorge­schla­gen. Die Gebäu­dehülle ist wärme­brücken­frei mit einer Wärme­däm­mung unter der Boden­platte, Dreischei­ben­ver­gla­sung und entspre­chend guter Fassa­den­däm­mung. Der Entwurf trägt dem natür­li­chen Auftrieb warmer Luft Rechnung.