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Karlsruhe: Hochbau

Südendschule

Neubau Pavillon



Planung und Ausführung:
Archi­tek­tur­büro Falk & Kremer, Karlsruhe

Projekt­lei­tung:
Amt für Hochbau und Gebäu­de­wirt­schaft

Bauzeit inkl. Abbruch:
Juli 2008 - September 2009

Gesamt­auf­wand:
1,94 Mio. Euro


Flyer (PDF, 1.03 MB)

 

Der zweige­schos­sige Neubau ersetzt den alten, einge­schos­si­gen Pavillon. Mit den neuen Flächen von ca. 600 m², die zwei Klassen­zim­mer, zwei Speiseräume, zwei Aufent­halts­räume, eine Ausga­be­kü­che und die dazuge­hö­ri­gen Neben­räu­me beinhalten, kann der mittel­fris­tige Raumbedarf der Schule gedeckt werden. Zur Zeit als Schüler­hort genutzt, werden die Räume länger­fris­tig in das Konzept einer Ganzta­ges­schule integriert. Zur Mittags­zeit strömen nun mehr als 80 Kinder Richtung Neubau, um dort gemeinsam zu essen und anschlie­ßend in die Nachmit­tags­be­treu­ung zu gehen.
Das neue Gebäude nimmt die Außen­flucht der Nachbar­ge­bäude auf und schließt direkt an den Gehweg an. Der Sichtbezug zwischen den beiden Eingängen des Neubaus und des Haupt­ge­bäu­des stellt eine Verbindung zwischen den beiden Baukör­pern her.
Mit seiner Farbge­stal­tung setzt sich der Neubau deutlich von den Nachbar­ge­bäu­den ab. Er präsen­tiert sich selbst­be­wusst - auch zur Straße hin.
Die Haupt­struk­tur wird gebildet durch den Erschlie­ßungs­flur auf der Straßen­seite und den zum Pausenhof orien­tier­ten Klassen- und Aufent­halts­räu­men mit der raumhohen Verglasung, die durch die großzügige Offenheit den Bezug zum Außenraum herstellt. Die großen Bäume bestimmen hier den Ausblick. Durch die Fenster­tü­ren im Erdge­schoss wird ein fließender Übergang zwischen Außen und Innen möglich - dies wird von den Schülern und Schüle­rin­nen auch gerne genutzt, genauso wie die Bänke entlang der neuen Fassade.
Mit ihrer Gestaltung des Eingangs­be­rei­ches rundet die Künstlerin Stefanie Gerhardt das Gebäude durch ihre Kunst am Bau ab. Die verspie­gelte Decke im Eingangs­be­reich dreht oben nach unten, die Alltags­dinge drehen dagegen von unten nach oben. Die aufge­kleb­ten Objekte können vom scharfen Betrachter im Schul­ge­bäude wieder entdeckt werden - als reale Gegen­stände von der Künstlerin für die Spiegel­de­cke fotogra­fiert.

Fotos: © photo­gra­phik dagmar zschocke, Karlsruhe