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Karlsruhe: Hochbau

Jugendtreff Mühlburg


Sanierungs- und Umbau­maß­nah­men der Innen­räu­me


Planung und Ausführung:
Uwe Ehrler Freier Architekt, Karlsruhe

Projekt­lei­tung:
Amt für Hochbau und Gebäu­de­wirt­schaft

Bauzeit:
Juli 2010 - August 2011

Gesamt­auf­wand:
868.000 Euro

 

Im Zuge einer General­sa­nie­rung wurde am Gebäude des Jugend­treffs ­Mühl­burg im Jahr 2004 durch das Amt für Hochbau und Ge­bäu­de­wirt­schaft eine Fassa­densa­nie­rung durch­ge­führt.

Eine Innen­raumsa­nie­rung sowie weitere notwendige Umbau­ar­bei­ten ­wa­ren bereits zu diesem Zeitpunkt zusammen mit dem Nutzer er­wo­gen worden. Die Ausführung der Fassa­densa­nie­rung wurde ­zeit­lich den notwen­di­gen Sanierungs- und Umbau­maß­nah­men der In­nen­räume vorgezogen.

Die Räume des Jugend­treffs waren in einem schlechten bauli­chen ­Zu­stand, die funktio­na­len Zusam­men­hänge im Betreu­ungs­ab­lauf un­be­frie­di­gend.

Die Einrich­tung eines selbst organi­sier­ten Jugend- und Schü­ler­cafés im Erdge­schoss hat das Angebot entschei­den­d er­wei­tert und ermöglicht nun eine intensive parallele Nutzung ­des Treffs für alle Alters­grup­pen. Für eine flexible Nutzung des Erd­ge­schos­ses sorgt auch die mobile Trennwand, die bei Bedarf als Raumteiler eingesetzt wird. Der neu geschaf­fe­ne The­ken­be­reich ist Zentrum und Treffpunkt der Kinder und Ju­gend­li­chen.

Die Räume im Oberge­schoss wurden moder­ni­siert, das Dachge­schoss ­kom­plett ausgebaut, um zusätz­li­che Flächen zu schaffen.

Neben der Fläche­n­er­wei­te­rung berück­sich­tigt das neue ­Ge­samt­kon­zept die Ertüch­ti­gung und Herstel­lung des Wärme-, Brand- und Schall­schut­zes, sowie die Moder­ni­sie­rung der Sa­ni­tär­an­la­gen.

Der Kinder- und Jugend­treff ist barrie­re­frei erreichbar, eine ­Be­hin­der­ten-Toilette wurde im Erdge­schoss eingebaut.

Die Baumaß­nahme wurde mit dem Regie­rungs­prä­si­dium hinsicht­lich ­des Denkmal­schut­zes abgestimmt. Sandstein­wände im Innern wurden er­hal­ten, Holzzargen der Türen aufge­ar­bei­tet und möglichst in das Raumkon­zept einge­bun­den.

Auf der Nord- und Südfassade wurden die zugemau­er­ten Haup­t­öff­nun­gen mit ihren Rundbögen freigelegt und großzü­gig ­ver­glast, so dass im Erdge­schoss wieder die Helligkeit und Groß­zü­gig­keit der früheren "Bahn­hofs­hal­le" erlebt werden kann.

Fotos: © photo­gra­phik dagmar zschocke, Karlsruhe