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Karlsruhe: Hochbau

Friedrich-Realschule

Neubau Pavillon


Der geome­tri­sche Solitär­bau­kör­per fügt sich in den städ­te­bau­li­chen Kontext ein. Er teilt den großen Binnenraum im Blockin­nern und schafft klein­maß­stäb­li­che Außenräume, die dem Maß­stab und Charakter der Durlacher Innen­stadt­ ent­spre­chen.

Der Neubau steht mit zurück­hal­ten­der Kubatur und Materia­li­tät im Hof­be­reich, lässt dem Haupt­ge­bäude seine Dominanz und bildet ­zu­sam­men mit ihm und der beste­hen­den Sporthalle ein Ensemble.

Das neue Gebäude mit den sechs Klassen­zim­mern, Schüler­auf­ent­hal­t und Neben­räu­men, wird über zwei Treppen­an­la­gen erschlos­sen.

Die Grund­riss­or­ga­ni­sa­tion ist den Ansprüchen neuer pädago­gi­scher ­Kon­zepte wie "Lern­grup­pen", "offenem Unter­richt" und "­Lern­land­schaf­ten" entge­gen­ge­kom­men. So sind zum Beispiel Flure ­nicht nur Verkehrs­flä­chen, sondern bieten die Möglich­keit als in­di­vi­du­elle "Lern- und Arbeit­sor­te" genutzt zu werden.Die tra­gen­den Außenwände aus Beton sind mit einer Vorsatz­schale aus hellem Klinker­mau­er­werk verkleidet. Im Inneren dominie­ren ­Sicht­be­ton, Holzver­klei­dun­gen und gespach­telte Wandober­flä­chen. Ziel war es mit robusten und bestän­di­gen Materia­lien ein Gebäu­de ­mit hoher Aufent­halts­qua­li­tät für die Nutzer zu schaffen. Die Neu­ge­stal­tung der Außen­an­la­gen bezieht den umfang­rei­chen ­Baum­be­stand mit ein. Mit neuen Fahrra­dab­stell­plät­zen, Holzdecks und Aktiv­be­rei­chen werden attraktive Freibe­rei­che geschaffen, die die Aufent­halts­qua­li­tät auch im Außenraum erhöhen.

Der Künstler Norbert Huwer setzt mit der farbig gestal­te­ten ­Glas­wand ein markantes Zeichen im Foyer und begrüßt die Nutzer ­durch die heiter beschwingte Wirkung der Farbstrei­fen. Sie sollen Buchrücken darstellen, als Symbol der vielfäl­ti­gen A­spekte des Wissens.

Fotos: © Atelier Altenkirch, Karlsruhe

 

Planung und Ausführung
Prof. Gerd Gassmann, Karlsruhe

Projekt­lei­tung
Amt für Hochbau und Gebäu­de­wirt­schaft

Bauzeit
Juni 2014 bis Juni 2016

Gesamt­auf­wand
4.356.000 Euro