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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Wettbewerbe

Wettbewerbsgebiete

 

Wett­be­werbe sind seit vielen Jahren Bestand­teil der Stadt­pla­nung in Karlsruhe. Bei den Verfahren wird unter­schie­den in Wett­be­werbe nach RPW = Richtlinie für Planungs­wett­be­werbe (RPW 2013) und konkur­rie­ren­den Entwurfs­ver­fah­ren, die ohne ­Be­tei­li­gung der Archi­tek­ten­kam­mer durch­ge­führt werden. Wett­be­werbe nach RPW haben einige feste Regeln, zu denen unter an­de­rem die Anonymität der Arbeiten und die Zusam­men­set­zung des Preis­ge­richts gehören. Beide Formen werden im Weiteren als "­kon­kur­rie­ren­des Verfahren" bezeichnet.

Mit Hilfe von konkur­rie­ren­den Verfahren werden nicht nur für "­Groß­pro­jek­te" Gestal­tungs­ideen gefunden, wie für den städ­te­bau­li­chen Entwurf des neuen Stadt­quar­tiers "Zukunft Nord" oder für die Neuge­stal­tung der Kaiser­straße, dem Herzen der In­nen­stadt, sondern für Bauvor­ha­ben jeder Art und Größe, sei es die Gestaltung der Eisen­bahn­über­füh­rung in der Weiher­feld­stra­ße o­der die Neuge­stal­tung des Bahnhof­plat­zes im Zuge des bar­rie­re­freien Ausbaus der dortigen Straßen­bahn­hal­te­stel­len.


Durch ein konkur­rie­ren­des Verfahren erhält der Bauherr eine Viel­falt an Entwurfs­an­ge­bo­ten, oft mit überra­schen­den Lösun­gen und in einer Qualität, die ohne die Konkur­renz­si­tua­tion nicht im­mer erreicht wird.

Erfreu­li­cher­weise sind verstärkt auch private Bauherren dazu ­be­reit, für ein das Stadtbild prägendes Bauvor­ha­ben ein kon­kur­rie­ren­des Verfahren auszuloben. Die städte­bau­li­chen und ar­chi­tek­to­ni­schen Ergebnisse dieser Vorge­hens­weise sprechen für sich und zeigen, dass die Baukultur in Karlsruhe einen hohen ­Stel­len­wert hat.