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Karlsruhe: Bildung und Wissenschaft

Studenten- und Wissenschaftsstadt

Rund 43.000 Studie­rende, 26 Forschungs­ein­rich­tun­gen, darunter neun Hochschu­len, das Karlsruher Institut für Techno­lo­gie (KIT) als größtes Forschungs­zen­trum Deutsch­lands und größter Arbeit­ge­ber der Stadt - die Fakten belegen: 

Karlsruhe ist eine Stadt der Wissen­schaft!

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Neun Hochschu­len in Karlsruhe

Karlsruhe hat sich in den letzten Jahren zu Recht einen guten Ruf als Studenten- und Wissen­schafts­stadt verschafft. 2006 wurde die Univer­si­tät Karlsruhe zur Elite-Uni, im Oktober 2009 fusio­nierte sie mit dem Forschungs­zen­trum (FZK) zum Karlsruher Institut für Techno­lo­gie (KIT). Das KIT hat nunmehr 24.500 Studie­rende und ist das größte Forschungs­zen­trum Deutsch­lands (Stand 2014).

Insgesamt gibt es in Karlsruhe neun Hochschu­len. Neben dem KIT sind dies: die Hochschule für Technik und Wirtschaft, die Pädago­gi­sche Hochschule, die Hochschu­le für Musik Karlsruhe, die Staatliche Akademie der Bildenden Künste, die Staatliche Hochschule für Gestaltung, die Duale Hochschule Baden-Württem­berg Karlsruhe, der EC Europa Campus sowie die private Karls­hoch­schu­le Inter­na­tio­nal University. Von diesen neun Hochschu­len sind allein drei künst­le­risch ausge­rich­tet. Ferner beheimatet das Regio­nal­zen­trum Karlsruhe die badische Reprä­sen­tanz der FernU­ni­ver­si­tät Hagen.

An den Karlsruher Hochschu­len studieren insgesamt rund 42.350 junge Menschen - das sind rund 14% der städti­schen Bevöl­ke­rung. Damit ist Karlsruhe eine junge und lebendige Stadt der Wissen­schaft, Techno­lo­gie und Kultur mit europäi­scher Ausstrah­lung. Über 70% der Studie­ren­den folgen dem guten Ruf ihrer ausge­wähl­ten Hochschule und 80% würden Karlsruhe als Studienort weiter­emp­feh­len. Dies ergab eine Umfrage der Roland-Berger-Studie von 2009.

Hochschulen

Karlsruhe stark in der Forschung

Ein dichtes Netz von Hochschu­len, Forschungs­ein­rich­tun­gen und High-Tech-Unter­neh­men macht Karlsruhe zu einem heraus­ra­gen­den Zentrum der Innovation. Das KIT ist eine Einrich­tung inter­na­tio­nal heraus­ra­gen­der Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieur­wis­sen­schaf­ten. Weitere Schwer­punkte liegen auf der Energie­for­schung, Klima- und Umwelt­for­schung, Elementar­teil­chen- und Astro­teil­chen­phy­sik sowie Mikro- und Nanotech­no­lo­gie.
Das KIT beinhaltet eine der größten Infor­ma­tik­fa­kul­tä­ten in Deutsch­land. Bereits seit den 1960er Jahren hat die Uni hier ihren innova­tivs­ten Schwer­punkt setzen können und gilt als Wegbe­rei­te­rin der deutschen Informatik. Heinrich Hertz entdeckte hier die elektro­ma­gne­ti­schen Wellen. Der Karls­ru­her Professor Karl Steinbuch führte 1957 den Begriff "Infor­ma­tik" ein. 1972 erfolgte die Gründung der ersten deutschen Infor­ma­tik­fa­kul­tät. Dieses Institut wurde 1982 in Institut für Technik der Infor­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung (ITIV) umbenannt. 1984 - vor genau 25 Jahren - empfing das Team um Professor Werner Zorn und Professor Michael Rotert die erste deutsche Email an der Univer­si­tät Karlsruhe.
Bis heute zählt die Univer­si­tät - das heutige KIT - zur Spitzen­gruppe der inter­na­tio­na­len IT-Forschung und ist durchaus vergleich­bar mit dem MIT in Boston, Massa­chu­setts.
Zahlreiche Absol­ven­ten gründeten erfolg­rei­che IT-Unter­neh­men und bildeten sukzessive mit anderen Unter­neh­men und Einrich­tun­gen die IT-Region Karlsruhe auf, die inzwischen den dritt­größ­ten europäi­schen Cluster bildet.

Neben der Informatik bilden die Kunst und Musik weitere Studien­schwer­punkte in Karlsruhe. An den zwei Hochschu­len für Kunst und einer für Musik arbeiten weltweit renom­mierte Künstler wie Stephan Balkenhol, Franz Ackermann (beide Akademie) oder Wolfgang Rihm (Komponist und Musiker an der Hochschule für Musik).
Technik und Kunst haben sich in Karlsruhe von jeher befruchtet. Dies zeigt auch das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien­tech­no­lo­gie, eine weltweit einzig­ar­ti­ge Insti­tu­tion, die Museum und Forschungs­ein­rich­tung zugleich ist und einen engen Austausch mit der benach­bar­ten HfG pflegt. Die Hochschule für Musik bietet zudem den innova­ti­ven Studien­gang Musik­in­for­ma­tik an.

Wissenschaftlliche Einrichtungen

Vernetzung von Wissen­schaft und Wirtschaft

Weitere renom­mierte Wissen­schaft­sein­rich­tun­gen haben ihren Sitz in Karlsruhe und halten Kontakt mit den Hochschu­len, so die Fraunhofer-Institute für Infor­ma­ti­ons- und Daten­ver­ar­bei­tung (IITB), System- und Innova­ti­ons­for­schung (ISI) sowie Chemische Techno­lo­gie (ICT), das FZI Forschungs­zen­trum Informatik, das FIZ Karlsruhe für Infor­ma­ti­ons­trans­fer und Wissens­ma­na­ge­ment sowie das Max-Rubner-Institut, Bundes­for­schungs­in­sti­tut für Ernährung und Lebens­mit­tel.

Die Karlsruher Wirtschaft profitiert von der Nähe zur Forschung durch einen intensiven Wissens- und Techno­lo­gie­trans­fer sowie exzellent ausge­bil­de­te Fachkräfte. Wissen­schaft­sein­rich­tun­gen, Techno­lo­gie­trans­fer­stel­len, Netzwerke und Unter­neh­men arbeiten eng zusammen.

Wissenschaftlliche Einrichtungen

Karlsruhe - eine Stadt mit guten Studien­be­din­gun­gen und hoher Lebens­qua­li­tät

In Karlsruhe lässt es sich nicht nur gut forschen, lernen und arbeiten, sondern auch gut leben.
Die zentrale Lage zwischen Schwarz­wald, Elsass und der Pfalz mit besten Verkehrs­an­bin­dun­gen trägt ebenso dazu bei wie das milde Klima, die weitläu­fi­gen Grünflä­chen bis in die Innenstadt hinein, die vielfäl­ti­gen Sport­mög­lich­kei­ten, der vorbild­li­che öffent­li­che Nahverkehr, das reiche Kultur­le­ben und die damit verbundene hohe Lebens­qua­li­tät.

Leben in Karlsruhe