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Karlsruhe: Wirtschaftsförderung

Mieterservice-Portal

Die Lebens­er­war­tung der Deutschen steigt weiter an - nicht zuletzt für Wohnungs­un­ter­neh­men eine der großen Heraus­for­de­run­gen der Zukunft.

So lange wie möglich selbst­be­stimmt in der vertrau­ten Umgebung bleiben zu können, wünschen sich viele ältere Menschen. Doch wie lässt sich das Leben trotz alters­be­ding­ter Einschrän­kun­gen möglichst bequem gestalten? Und mit welchen Dienst­leis­tun­gen kann soziale Nähe und gesell­schaft­li­che Einbindung gefördert werden? Als Antwort auf diese Fragen hat die VOLKS­WOH­NUNG gemeinsam mit der Telekom ein Mieter­ser­vice-Portal entwickelt: ein mobiles, alters­ge­rech­tes, intuitiv bedien­ba­res Gerät mit Touch­s­creen.

Komfor­ta­bles Leben

Die Idee dazu entstand 2009 bei der VOLKS­WOH­NUNG. Konzepte für komfor­ta­bles Wohnen zu kreieren und das tägliche Leben der Kunden zu erleich­tern - das waren die Ausgangs­punkte für die Entwick­lung des Mieter­ser­vice-Portals. Ziel ist es, Infor­ma­tion, Kommu­ni­ka­tion und Dienst­leis­tungs­an­ge­bo­te zusam­men­zu­brin­gen.

Mit Blick auf die gestiegene Lebens­er­war­tung der Bevöl­ke­rung bei sinkendem Realein­kom­men im Alter engagiert sich die VOLKS­WOH­NUNG dafür, die Verweil­dau­er ihrer Mieter in den Wohnungen zu erhöhen und sozialer Isolation vorzu­beu­gen. Service­dienste wie die Bestellung von Essen auf Rädern sollen später einmal für jeden Kunden zugänglich sein, bester Bedien­kom­fort und einfache Nutzbar­keit das Wohner­leb­nis steigern. Ausgewählt werden die Dienste von der VOLKS­WOH­NUNG, neue, sinnstif­tende Angebote können auf ihren Wunsch später jederzeit integriert werden.

Der Testlauf

In einem zweimo­na­ti­gen Testlauf vom 1. September bis 31. Oktober 2010 haben Miete­rin­nen und Mieter aus dem Rintheimer Feld den Touch­s­creen zuhause auspro­biert. Bei der Pilot­ver­sion des Mieter­ser­vice-Portals haben u. a. eine Versan­d­apo­theke, die Arbei­ter­wohl­fahrt, die Karlsruher Verkehrs­be­triebe und natürlich die VOLKS­WOH­NUNG mitgewirkt. Den Mietern wurde zum Beispiel ermöglicht, Schadens­mel­dun­gen via Touch­s­creen an die VOLKS­WOH­NUNG zu übersenden. Darüber hinaus wurde ein Energie-Portal zur Verfügung gestellt. Über das 'Portal im Portal' waren die Kunden imstande, ihren Wärme- und Wasser­ver­brauch zeitnah über einen sicheren Inter­net­zu­gang abzurufen. Dadurch sollte jeder Einzelne angeregt werden, seinen Energie­ver­brauch zu kontrol­lie­ren und Einspar­po­ten­ziale zu entdecken.

Ein Blick in die Zukunft

Die VOLKS­WOH­NUNG führt derzeit Gespräche mit poten­zi­el­len Partnern, auch aus dem Kreise des Smarter­City Karlsruhe-Innova­ti­ons­boards, die für die Weiter­ent­wick­lung des Projekts in Frage kommen.

Bis das Mieter­ser­vice-Portal allerdings zur Grund­aus­stat­tung einer Wohnung gehört, wird noch einige Zeit ins Land gehen. Zum einen wird eine anspre­chen­de Hardware benötigt, zum anderen ist es wünschens­wert, das Mieter­ser­vice-Portal in einer Version anzubieten, die bezahlbar ist und auch andere, jüngere Zielgrup­pen anspricht.

 

Urkun­den­ver­gabe am 05.06.2011 im "K."

Urkun­den­ver­gabe am 05.06.2011 im "K."


Erste Bürger­meis­te­rin Margret Mergen mit Dr. Hain (Volks­woh­nung GmbH) und Michael Kaiser (Wirt­schafts­för­de­rung Karlsruhe).