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Karlsruhe: Wirtschaftsförderung

Aktueller Nahversorgungsbericht liegt vor: Bürgerinnen und Bürger schätzen Einkauf vor Ort

Eine gute Nahver­sor­gung trägt wesentlich zur Lebens­qua­li­tät bei. Und wie der aktuelle Nahver­sor­gungs­be­richt auf Grundlage der Bür­ge­rum­frage "Einkaufen und Nahver­sor­gung" 2016 zeigt, ist hier die Zufrie­den­heit bei den Karlsruher Bürge­rin­nen und Bürgern hoch: 65,1 % sind mit den Einkaufs­mög­lich­kei­ten in ihrem ­Stadt­teil sehr zufrieden. Dazu trug die Stadt durch aktive­s ­Be­stands­ma­na­ge­ment sowie die Neuan­sied­lung von Märkten bei. Dieses Konzept der dezen­tra­len, fußläu­fi­gen Nahver­sor­gung soll auch künftig weiter fortge­setzt werden.


Die Zufrie­den­heit mit dem Angebot in der Nahver­sor­gung bei den Karls­ru­her Bürge­rin­nen und Bürgern ist hoch: 65,1 % sind mit dem An­ge­bot der Nahver­sor­gung sehr zufrieden. Sie bewerten die Ver­sor­gung im eigenen Stadtteil mit Einzel­han­dels­ge­schäf­ten als "gut" oder "sehr gut". Nur 11,2 % bewerten sie mit "schlecht" o­der "sehr schlecht". Durch aktives Bestands­ma­na­ge­ment sowie die An­sied­lung von Lebens­mit­tel­märk­ten konnte die Gesamt­si­tua­tion ­bis 2016 gegenüber 2006 deutlich verbessert werden. Damals ­be­wer­te­ten nur 49,1% die Nahver­sor­gung in ihrem Stadtteil mit "gut" bzw. "sehr gut". Dies gilt flächen­de­ckend im Stadt­ge­biet ­mit Ausnahme der Höhen­stadt­teile wo derzeit neue Märkte zur Ver­bes­se­rung der Situation in Planung sind.

Wie die Unter­su­chung weiter zeigt, erledigen über die Hälfte der Karls­ru­he­rin­nen und Karlsruher ihre Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahr­rad. Die wichtigs­ten Ladentypen sind Super­märkte und Dis­coun­ter. Dabei sind die Verkaufs­flä­chen dieser Angebot­s­ty­pen ­seit 2006 stark angewach­sen. Hier verfolgt die Stadt eine in­te­grierte Nahver­sor­gungs­stra­te­gie, mit dem Ziel die beste­hen­de ­de­zen­trale und fußläufige Nahver­sor­gungs­struk­tur in den Stadt­tei­len zu erhalten bezie­hungs­weise auszubauen. Diese Stra­te­gie, die auch bei den Bürge­rin­nen und Bürgern ankommt, soll auch künftig weiter verfolgt werden.

Ergänzt wird die Umfrage durch eine aktuelle Datenbank, die die Ver­än­de­run­gen des Einzel­han­dels- und Dienst­leis­tungs­an­ge­bo­tes in den Stadt­tei­len abbildet. Mit Hilfe dieses vom Amt für Stadt­ent­wick­lung und der Wirtschafts­för­de­rung Karls­ru­he auf­ge­bau­ten Monito­ring­sys­tems ergibt sich, zusammen mit den Be­fra­gungs­er­geb­nis­sen ein umfas­sen­des Bild zur Nah­ver­sor­gungs­si­tua­tion in Karlsruhe. Alle Ergebnisse sind in der neuen Broschüre "Nahver­sor­gung in den Stadt­tei­len 2006 bis 2016" nachzu­le­sen.

 

Kontakt

Gerd Handl

Telefon 0721 133 7321

Email: gerd.handl@wi­foe.karlsruhe.de

Weitere Informationen

Download der Broschüre (PDF, 10.89 MB)

"Nah­ver­sor­gung in den Stadt­tei­len 2006 bis 2016"

 
 

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