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Karlsruhe: Wirtschaftsförderung

Mitarbeiterporträt von Alexander Zug

Sechs Fragen an Alexander Zug, Unter­neh­mens­ser­vice Handel und Dienst­leis­tun­gen Innen­stadt­ent­wick­lung

Seit wann arbeiten Sie in der Wirtschafts­för­de­rung? Was haben Sie vorher gemacht?

Ich bin Diplom­ver­wal­tungs­wirt und wurde 2009 nach meinem ­Stu­di­en­ab­schluss von der Stadt Karlsruhe übernommen. Zum Jah­res­an­fang 2011 habe ich dann ins Team der Wirt­schafts­för­de­rung gewechselt.

 

Alexander Zug


 

Was sind Ihre Aufgaben? Und wie sieht ein typischer ­Ar­beit­sall­tag bei Ihnen aus?

Bei der Wirtschafts­för­de­rung bin ich derjenige, der sich ums Thema Innen­stadt­ent­wick­lung kümmert. Die Stadt Karlsruhe hat ja ein erklärtes Ziel, sie will ihre Innenstadt zukunfts­fä­hig auf­stel­len. Ich gehöre zu denjenigen, die hierfür die Strate­gie ­pla­nen und die Umsetzung koordi­nie­ren. Das sind einer­seits stra­te­gi­sche oder konzep­tio­nelle Aufgaben, anderer­seits viel ­Ope­ra­ti­ves. Ich habe eine Koordi­na­to­ren-Rolle, zusammen mit einer Kollegin aus dem Amt für Stadt­ent­wick­lung. Wir beide ­ver­zah­nen alle Tätig­kei­ten rund um die Innen­stadt­ent­wick­lung und sorgen dafür, dass der Austausch zwischen den Betei­lig­ten ­funk­tio­niert. Ganz wichtig sind dabei unsere regel­mä­ßi­gen ­Ge­sprächs­run­den: In der AG Innenstadt treffen wir uns monat­lich ­mit allen Ämtern, die in der Innenstadt etwas tun - das sind ja im Prinzip fast alle. Wir bringen uns gegen­sei­tig aufs Laufende, koor­di­nie­ren Projekte und entschei­den über ein gemein­sa­mes ­Bud­get. Eine zweite, ähnliche Runde kümmert sich um alle Im­mo­bi­lien-Fragen. Einen typischen Arbeitstag habe ich ei­gent­lich nicht. Es gibt immer einiges, was dringend zu tun ist, was ich am Vortag schon bereitlege. Aber dann läuft der Tag in der Praxis oft ganz anders. Irgendwas anderes kommt herein, worum ich mich kümmern muss, und das stellt alles um.

Was reizt Sie an Ihrer Aufgabe?

Dass daran vieles nicht standar­di­siert ist. Klar ist: Ich habe eine Aufgabe, ein Ziel. Aber den Weg dorthin entdecke und finde ich selbst. Wenn es eine Frage oder ein Problem gibt, ist man an­fangs ganz frei in der Denke - aber klar, später muss man es auch fachlich korrekt umsetzen können. Auf diese Weise die Stadt mit gestalten zu können, macht Spaß und fühlt sich auch sehr ­sinn­voll an. Deswegen halte ich Stress gut aus. Zumal meine ­Ar­beit für mich weitere Pluspunkte hat: Ich habe mit sehr freund­li­chen Kollegen zu tun, die fachlich top sind, wir ar­bei­ten extrem gut zusammen. Außerdem kann ich Familie und Beruf sehr gut mitein­an­der verein­ba­ren, auch das schätze ich.

Was gefällt Ihnen an Karlsruhe besonders gut?

Ich bin aus Ettlingen und hier in der Region verwurzelt. Nach dem Abitur zog es viele in die weite Welt, nach Frankfurt, Berlin oder Singapur, das habe ich nie gebraucht. Ich muss im Urlaub auch nicht ans Meer oder in die Hitze, ich bin lieber in den Bergen unterwegs, gerne auch hier in der Region oder im Schwarz­wald. An Karlsruhe schätze ich seine Größe - für eine ­Groß­stadt perfekt, große Menschen­men­gen mag ich einfach nicht. Ich fahre seit zehn Jahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, die gute Fahr­rad-Infra­struk­tur ist mir also auch wichtig. Und als Fa­mi­li­en­va­ter finde ich es gut, dass man mit den Kindern in Karls­ruhe immer etwas Tolles findet, was man unter­neh­men kann.

Wie sieht ein perfekter Feierabend für Sie aus?

Der beginnt auf der Fahrt mit dem Rad nach Hause, dabei kann ich r­un­ter­fah­ren. Meistens freue ich mich nach der Arbeit darauf, Zeit mit meiner Familie oder Freunden zu verbringen. Wenn ich mal eine Auszeit brauche, setze ich mich auf mein Motorrad und gondle ein, zwei Stunden durch die Gegend.

Welche drei Worte charak­te­ri­sie­ren Sie am besten, welche The­men sind Ihnen wichtig?

Der eine Aspekt: Koope­ra­tion und Teamplay. Das ist das Funda­ment ­für vieles in meiner Arbeit. Außerdem mag ich Kontakt und Aus­tausch mit Menschen. Denn ich selbst mache und leiste ja selten etwas allein - wir heben uns oft gegen­sei­tig aufs nächs­te Le­vel. Und der dritte Punkt: Lebenslust. Zwischen­durch auch mal lachen, erst recht, wenn der Arbeitstag bierernst ist. Das braucht es! Sonst gibt es auch keine kreativen Lösungen.