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Karlsruhe: Wirtschaftsförderung

Mitarbeiterporträt von Eva Wachter

Sechs Fragen an Eva Wachter, stell­ver­tre­tende Bereichs­lei­te­rin Un­ter­neh­mens­ser­vice techno­lo­gie­ori­en­tierte Unter­neh­men, Handwerk und Industrie

Seit wann arbeiten Sie in der Wirtschafts­för­de­rung? Was haben Sie vorher gemacht?

Seit 20 Jahren bin ich bei der Wirtschafts­för­de­rung Karlsruhe im Un­ter­neh­mens­ser­vice aktiv, seit 2009 als stell­ver­tre­ten­de ­Be­reichs­lei­te­rin. In den fünf Jahren davor habe ich als Sach­ge­biets­lei­tung im Bereich Grund­stücks­ver­kehr einer Gemein­de im Umland gearbeitet. Auch damals gehörte Wirtschafts­för­de­rung ­schon zu meinen Aufgaben.

 

Eva Wachter


 

Was sind Ihre Aufgaben? Und wie sieht ein typischer ­Ar­beit­sall­tag bei Ihnen aus?

Den typischen Arbeit­sall­tag gibt es bei mir ei­gent­lich nicht - das liegt an meinen Aufgaben. Wir im Un­ter­neh­mens­ser­vice sind die ersten Ansprech­part­ner der Un­ter­neh­men innerhalb der Stadt­ver­wal­tung. Das bedeutet: Genau­so viel­fäl­tig wie die Frage­stel­lun­gen der Unter­neh­men ist auch unser Alltag. Wir unter­stüt­zen Firmen, die bei uns expan­die­ren, verlagern oder sich neu ansiedeln wollen.

Ich persönlich bin für die techno­lo­gie­ori­en­tier­ten Unter­neh­men ­zu­stän­dig. Ich berate und begleite sie bei Geneh­mi­gungs­pro­zes­sen und behörd­li­chen Angele­gen­hei­ten. Dazu gehört es auch, komple­xe ­Ver­wal­tungs­ver­fah­ren zu moderieren und zu koordi­nie­ren. Oft geht es um Bau- und Planungs­recht, Umwelt­recht oder ­ver­kehrs­recht­li­che Dinge. Unser großes Ziel ist es immer, Prozesse zu verein­fa­chen und zu beschleu­ni­gen, damit die Un­ter­neh­men Zeit und Geld sparen.

Das bedeutet: viel Kommu­ni­ka­tion, viel Austausch und die stete ­Su­che nach Lösungen oder Kompro­mis­sen. Firmen haben Vor­stel­lun­gen, Fachämter haben gesetz­li­che Vorgaben - da prallen ­manch­mal Welten aufein­an­der. Genau an dem Punkt beginnt dann unser Einsatz als Wirtschafts­för­de­rung. Wer mich kennt, weiß, dass ich das sehr persönlich und direkt angehe.

Was wir außerdem regelmäßig tun: den Unter­neh­men, die wir be­treuen, weitere Dienst­leis­tun­gen der Wirtschafts­för­de­rung ­ver­mit­teln, für sie Kontakte herstellen, sie über Aktivi­tä­ten und Projekte unsere Netzwerke und Cluster infor­mie­ren. Oder auch wäh­rend der Pandemie hilfreiche Infor­ma­tio­nen rund um die Hilfs­pro­gramme weiter­ge­ben.

Was reizt Sie an Ihrer Aufgabe?

Der Bereich Unter­neh­mens­ser­vice ist abwechs­lungs­reich und span­nend. Es ist toll, mitzu­er­le­ben, wie neue Firmen­sitze und Hea­d­quar­ters entstehen. Zu sehen, dass erfolg­rei­che Unter­neh­men vor Ort wachsen können - und dann auch zu wissen, dass man daran ­mit­ge­ar­bei­tet hat. Für mich ist es eine spürbare Motivation, dass solche Inves­ti­tio­nen im nächsten Schritt auch die gesam­te ­Wirt­schaft in der Region Karlsruhe stärken und dadurch neue ­Ar­beitsplätze entstehen. Schön ist natürlich auch das un­mit­tel­bare Feedback, das man aus den Unter­neh­men hört, die per­sön­li­che Dankbar­keit.

Was gefällt Ihnen an Karlsruhe beson­der­s ­gut?

Für mich hat Karlsruhe genau die richtige Größe für eine Stadt. Wir haben hier kurze Wege, ein abwechs­lungs­rei­ches Kultu­r­an­ge­bot und viele gute Konzerte. Außerdem gibt es überall in der Stadt­ ­grüne Plätze. Die Lebens­qua­li­tät ist hier sehr hoch, beson­der­s in den warmen Monaten, wenn das Leben sich draußen abspielt. Wenn man wie ich gerne läuft, kann man ausge­dehnte Runden in den Wein­ber­gen im Umland drehen.

Wie sieht ein perfekter Feierabend für Sie aus?

Sich mit Freunden zu einem guten Essen treffen und ein Glas Wein trin­ken, gerne auf einem der schönen Plätze in unserer In­nen­stadt.

Welche drei Worte charak­te­ri­sie­ren Sie am besten, welche The­men sind Ihnen wichtig?

Ich bin sehr verbindend, sehr erfolgs­ori­en­tiert - und es braucht auch Kreati­vi­tät. Man kann nicht nur geradeaus schauen, die guten Lösungen finden sich oft, wenn man weiter nach rechts oder links blickt.