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Karlsruhe: Wirtschaftsförderung

Karlsruher Innovation – im Verbund mit Pune


Im Rahmen der Karlsruher Delega­ti­ons­reise fand in Pune ein Tref­fen mit dem "Venture Center Inkubator für Deeptech" im "Na­tio­nal Chemical Labora­to­ry" statt, bei dem sich Vertreter der Wirt­schafts­för­de­rung Karlsruhe, Wirtschafts­för­de­rung Baden-Baden und des Koope­ra­ti­ons­bü­ros des Landes in Pune auch über die Mög­lich­kei­ten auf dem Campus infor­mier­ten.


Dabei gab es einen regen Austausch. Hier gab das Karls­ru­her Un­ter­neh­men Ineratec, eine Ausgrün­dung aus dem Karls­ru­her ­In­sti­tut für Techno­lo­gie (KIT) und 2018 mit dem Deutschen In­no­va­ti­ons­preis ausge­zeich­net, praxis­be­zo­gene Einblicke vor Ort. "Von einem solchen direkten Knowhow-Transfer profi­tie­ren ins­be­son­dere solche Start-ups, die in ähnlichen Feldern tätig ­sind", so Ralf Eichhorn von der Wirtschafts­för­de­rung Karlsruhe. Eigent­lich sind bei der Produktion von synthe­ti­schen ­Kraft­stof­fen wie Benzin riesige Anlagen nötig. Ineratec, inzwi­schen längst kein klassi­sches Start-up mehr, baut jedoch che­mi­sche Reaktoren, die so kompakt sind, dass diese innova­ti­ven ­An­la­gen mobil aufgebaut sind - und so nahezu überall einge­setz­t wer­den können. Das Prinzip hinter synthe­ti­schen Kraft­stof­fen ist das Herstellen von Benzin, Kerosin, Diesel oder Methan aus Treib­h­aus­ga­sen wie zum Beispiel bisher ungenutz­tem CO2, etwa aus Bio­gas­an­la­gen oder direkt aus der Atmosphäre - und regene­ra­ti­v er­zeug­tem Wasser­stoff. Mit diesen Anlagen kann erneu­er­ba­re ­Ener­gie in chemischen Energie­trä­gern gespei­chert werden.

"Am Beispiel Ineratec zeigt sich sehr gut, wie wir durch unsere ­Karls­ru­her Netzwerke Partner zusam­men­brin­gen können", so Eich­horn weiter, denn Ineratec ist durch diese Netzwerke 2020 nach Indien gekommen.

(Jo Wagner, jowapress)

Kontakt

Simone Pflieger
Tel 0721 / 133 7341

Simone.Pflie­ger@wi­foe.karlsruhe.de

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