Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Stadtmarketing

30 Jahre erste E-Mail Deutschlands

Von der ersten E-Mail zur IT- Metropole: Karlsruhe feiert das 30-jährige Jubiläum der ersten E-Mail

Vor 30 Jahren kam die erste E-Mail Deutsch­lands in Karlsruhe an. Damit begann die bahnbre­chen­de elektro­ni­sche Kommu­ni­ka­tion via Internet mit dem ersten Inter­net­pro­vi­der in Deutsch­land überhaupt.

Die Stadt­mar­ke­ting Karlsruhe GmbH, das Karls­ru­her Institut für Techno­lo­gie (KIT) und das Cyberforum e.V. feierten heute den 30. Jahrestag der ersten E-Mail mit einer gemein­sa­men Jubilä­ums­ak­tion: Studie­rende des KIT ließen Ballons mit einer in Nullen und Einsen codierten Nachricht in den Himmel steigen. Die als Binär­co­des verschlüs­sel­ten Luftbal­lons stellten "K@rls­ru­he" dar und machten so auf die Innova­ti­ons­kraft des IT-Standorts Karlsruhe aufmerksam. Mit den Ballons wurden zudem Postkarten verschickt, die die glück­li­chen Finder mit inter­essan­ten Fakten zum Jubiläum der ersten E-Mail versorgen.

Die Erfolgs­ge­schichte der E-Mail in Deutsch­land begann vor 30 Jahren in Karlsruhe. Am 03. August 1984 erreichte die erste elektro­ni­sche Post den Karlsruher Server der Univer­si­tät Karlsruhe. Ausgangs­punkt für dieses Ereignis war der Wunsch nach Anschluss an das Computer Science Network, kurz: CSNET - ein Vorläufer des heutigen Internets. Fünf Jahre lang war Karlsruhe der einzige Knoten­punkt für den gesamten Inter­net­ver­kehr von und nach Deutsch­land. "Die erste E-Mail in Karlsruhe war der Vorbote einer enormen techno­lo­gi­schen und gesell­schaft­li­chen Verän­de­rung", sagt Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT. "Die schnelle Kommu­ni­ka­tion hat unsere Welt zusam­men­wach­sen lassen und den grenz­über­schrei­ten­den Austausch von Ideen und Perspek­ti­ven ermöglicht."

Die erste E-Mail ist somit ein gutes Beispiel für die praktische Verwert­bar­keit wissen­schaft­li­cher Grund­la­gen­ar­beit. Als Symbol steht sie aber auch für die beispiel­lose Entwick­lung des Karls­ru­her IT-Standorts. Innerhalb von 30 Jahren hat sich Karlsruhe neben London, Paris und München zum viert­bes­ten Spitzen­zen­trum für Infor­ma­ti­ons- und Kommu­ni­ka­ti­ons­tech­nik in Europa entwickelt.

"Die IT-Branche ist Teil der Kreativ­wirt­schaft in Karlsruhe. Zahlreiche europäi­sche Markt­füh­rer setzen hier neue Trends und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Innova­ti­ons­kraft von Karlsruhe", unter­strich Oberbür­ger­meis­ter Dr. Frank Mentrup die Bedeutung der IT für Karlsruhe.

Die IT-Region Karlsruhe zählt mittler­weile zu den führenden Innova­ti­ons­stand­orten und beherbergt über 4.200 wichtige IT-Firmen und Techno­lo­gie­an­wen­der mit inter­na­tio­na­ler Reputation. Rund 36.000 Beschäf­tig­te arbeiten in der IT-Branche. Zudem befindet sich in Karlsruhe das größte Rechen­zen­trum Europas, das von der United Internet AG gehostet wird. "Die IT-Wirtschaft ist Motor der wirtschaft­li­chen Entwick­lung nicht nur in Karlsruhe sondern im ganzen Land. Softwa­re­pro­dukte und das Internet als ihr Träger­me­dium sind heute so wichtig wie Strom oder die Mobilität", sagte Matthias Hornberger, Vorstands­vor­sit­zen­der des CyberForum e. V.

Auch für die Zukunft ist der IT-Standort Karlsruhe gut gewappnet: Das KIT verfügt über die größte Fakultät für Informatik in Deutsch­land und setzt so die Tradition innova­ti­ver und zukunfts­wei­sen­der Forschung fort. Mit seinen rund 8.000 Mitar­bei­tern gehört das KIT zur Spitzen­gruppe der inter­na­tio­na­len IT-Forschung und bildet nach wie vor erstklas­sige IT-Fachkräfte aus.

"K@rlsruhe" in Binärcode (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)

"K@rlsruhe" in Binärcode (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)


Nullen und Einsen - K@rlsruhe im Binärcode (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)

Nullen und Einsen - K@rlsruhe im Binärcode (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)


Binärcode Luftballons (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)

Binärcode Luftballons (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)


Aufgereiht - K@rlsruhe in Binärcode (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)

Aufgereiht - K@rlsruhe in Binärcode (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)


v.l.n.r. Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, Prof. Dr. Müller-Quade, Prodekan der Fakultät Informatik am KIT, Wolfram Jäger, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe, Prof. Michael Rotert, Empfänger der ersten 1. E-Mail, Matthias Hornberger, Geschäftsführender Vorstand des CyberForum e.V. (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)

v.l.n.r. Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, Prof. Dr. Müller-Quade, Prodekan der Fakultät Informatik am KIT, Wolfram Jäger, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe, Prof. Michael Rotert, Empfänger der ersten 1. E-Mail, Matthias Hornberger, Geschäftsführender Vorstand des CyberForum e.V. (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)


Die Botschaft "K@rlsruhe" fliegt davon (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)

Die Botschaft "K@rlsruhe" fliegt davon (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: ONUK)