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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Vor aller Augen – Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz

 

Ausstel­lung in der Erinne­rungs­stätte Ständehaus im Neuen ­Stän­de­haus
vom 28. Januar bis 25. März 2017

Der natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Terror wurde nicht nur hinter dem Sta­chel­draht der Lagerzäune, hinter Gefäng­nis­mau­ern, in den Ver­hör­zim­mern der Geheimen Staats­po­li­zei und in den besetz­ten ­Ge­bie­ten jenseits der Reichs­gren­zen ausgeübt.

Zahl­rei­che Fotos belegen, dass die organi­sierte Gewalt gegen ­Min­der­hei­ten, politische Gegner und Anders­den­kende auch auf den Stra­ßen und Plätzen deutscher Städte stattfand. Der Terror war all­täg­lich und öffentlich.

Die Wanderaus­stel­lung der Stiftung Topogra­phie des Terrors, für die Fotos aus rund hundert lokalen Archiven und Sammlun­gen ­zu­sam­men­ge­tra­gen wurden, zeigt die Depor­ta­tion deutscher Juden vor den Augen von Schul­kin­dern und Passanten, das Anprangern und Kahl­sche­ren von Frauen auf öffent­li­chen Plätzen, Propa­ganda-
und Boykot­tak­tio­nen von SA und SS gegen jüdische Geschäfte und viele andere Szenen, in denen Menschen vor aller Augen bloß­ge­stellt und gedemütigt, bedroht, verhaftet und ab­trans­por­tiert wurden.

 

Ausstellung "Vor aller Augen"