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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Vergessene Rekorde

Jüdische Athle­tIn­nen vor und nach 1933

Ausstel­lung in der Erinne­rungs­stät­te Ständehaus
vom 4. Oktober bis 15. November 2013

Im Mittel­punkt der Ausstel­lung stehen drei Biogra­fien der drei jüdischen Ausnah­me­ta­lente Lilli Henoch (Berliner SC), Gretel Bergmann (Schild Stuttgart) sowie Martha Jacob (SC Charlot­ten­burg). Es wird an ihre sport­li­chen Erfolge erinnert, die heute weitge­hend "Verges­sene Rekorde" sind. Erst nach der ersten Ausstel­lung im Juni 2009 in Berlin erkannte der DLV mit 73-jähriger Verspätung den 1936 aufge­stell­ten deutschen Rekord von Gretel Bergmann an. Zum anderen zeigen die Schicksale der drei Athle­tin­nen exempla­risch die syste­ma­ti­sche Zerschla­gung und Verfolgung jüdischen Lebens im Sport während des NS-Regimes.

Eine audio­vi­su­elle Station zeigt Filme über die Schicksale der aus Karlsruhe stammenden jüdischen Fußball­na­tio­nal­spie­ler Julius Hirsch und Gottfried Fuchs.

Der Eintritt in die Ausstel­lung ist frei.


Ausstel­lungs­er­öff­nung am 2. Oktober 2013, 18 Uhr

Begrüßung und Kurvortrag
"Karls­ru­her Sport­ge­schichte 1933 - 1945"
Dr. Ernst Otto Bräunche, Leiter des Stadt­ar­chivs Karlsruhe

Zur Ausstel­lung
"Erin­ne­rungs­kul­tur im Sport"
Dr. Carina Sophia Linne, Univer­si­tät Potsdam

 

Eine Ausstel­lung der Professur Zeitge­schichte des Sports der Univer­si­tät Potsdam und des Zentrums deutsche Sport­ge­schichte e.V.

 

Ausstellungsplakat

Ausstellungsplakat