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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Krankenmord im Nationalsozialismus

Grafeneck 1940 - Geschichte und Erinnerung

Ausstel­lung in der Erinne­rungs­stätte Stände­haus im Neuen Ständehaus vom 29. Januar bis 7. März 2013

Ab 1940 wurden schät­zungs­weise etwa 450 geistig behinderte und psychisch kranke Menschen aus Karlsruhe Opfer des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Euthanasie-Programms.

Ein Großteil von ihnen wurde in der Tötungs­an­stalt Grafeneck ermordet. Die Ausstel­lung der Gedenk­stät­te Grafeneck dokumen­tiert die Euthanasie-Verbrechen 1940 und den Umgang mit diesen in der Nachkriegs­zeit 1945 bis heute. Ein ergän­zen­der Teil beschäf­tigt sich mit dem Thema aus Karlsruher Perspek­tive.

Der Eintritt ist frei.


 

Die grauen Busse, mit denen die Opfer des "Euthanasie"-Programms in die Tötungsanstalten transportiert wurden.

Die grauen Busse, mit denen die Opfer des "Euthanasie"-Programms in die Tötungsanstalten transportiert wurden.


Das Samariterstift Schloss Grafeneck 1930. <br />Fotos: Gedenkstätte Grafeneck

Das Samariterstift Schloss Grafeneck 1930.
Fotos: Gedenkstätte Grafeneck