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Karlsruhe: Stadtgeschichte

geraubte Kinder - vergessene Opfer

Wanderaus­stel­lung in der Erinne­rungs­stätte Ständehaus im Neuen Ständehaus

vom 30. Januar bis 10. März 2018

Zu den schlimms­ten Verbrechen, die Menschen anderen Menschen an­tun, gehört es, wenn sie ihnen ihre Kinder rauben. Es bleiben ­see­li­sche Wunden bei Eltern und Kindern zurück, die nie wieder­ ­ver­hei­len. Die Nazis haben dieses Verbrechen zehntau­send­fach bei ihren "Raub­zü­gen" durch Europa verübt.
Mit der Wanderaus­stel­lung "Geraubte Kinder" wird ein in der Öf­fent­lich­keit bisher weitgehend unbekann­tes Kriegs­ver­bre­chen, der Raub von Kindern durch die Nazis in den besetzten Gebie­ten wäh­rend des Zweiten Weltkrie­ges, in Erinnerung gerufen. Die Aus­stel­lung dokumen­tiert die Biografien und Schicksale von Men­schen, die als Kinder aus Polen, Russland, Slowenien, Tsche­chien und Norwegen wegen ihres vermeint­lich "arischen" Aus­se­hens nach Deutsch­land verschleppt und dort in Pfle­ge­fa­mi­lien, Heimen oder in Lagern zwangs­ger­ma­ni­siert wurden.

Eine Ausstel­lung des Vereins "geraubte Kinder - vergessene Opfer e.V."

Der Eintritt ist frei.

 

SEHENSWERTE AUSSTELLUNG: „Geraubte Kinder – vergessene Opfer“ stellt einzelne Biografien in den Vordergrund. Unser Foto zeigt Kurator Christoph Schwarz (links) mit Bürgermeister Albert Käuflein. Foto: jodo

SEHENSWERTE AUSSTELLUNG: „Geraubte Kinder – vergessene Opfer“ stellt einzelne Biografien in den Vordergrund. Unser Foto zeigt Kurator Christoph Schwarz (links) mit Bürgermeister Albert Käuflein. Foto: jodo


Pressebericht BNN vom 29.01.2018